szenaris GmbH

Forschung

Engagiert in der Forschung – immer „up to date“

Immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung sein, innovative Ideen hervorbringen, Zukunftsvisionen verfolgen, technologisches Neuland betreten - das sind die Kriterien, die unser Engagement in Forschungseinrichtungen und Hochschulen vorantreiben.

Der Verbund von Forschung und industrieller Anwendung hilft uns, unser Know-how ständig zu steigern und dieses zum Nutzen unserer Kunden einzusetzen.

Unser Engagement umfasst weiterhin die Begleitung von Studienarbeiten. Daraus ergibt sich für uns häufig auch die Möglichkeit, nach dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung ausgebildete Fachkräfte in unser Team zu integrieren.

Auszug aus unseren Forschungsprojekten


  • Entwicklung eines Verfahrens zur Sicherheitsanalyse von Menschenmassen in Gefahrensituationen

    Ziel des Projektes ist es, eine wegweisende Richtung auf dem Gebiet der Verhaltenssimulation und der Entwicklung von realitätsnahen Simulatoren zu entwickeln. Die Interaktion zwischen realen Menschen und virtuellen Charakteren wird für den Bereich Training und Simulation zunehmend bedeutsamer, insbesondere für den Bereich virtuelles Teamtraining.

    In empirischen Untersuchungen zur Reaktion von Menschen in Gefahrensituationen wurde festgestellt, dass die meisten Menschen weder egoistisch noch unüberlegt reagieren. M. Schreckenberg, theoretischer Physiker und Hochschullehrer an der Uni Duisburg-Essen, hat nach einer Analyse von 127 Fällen Panik als Ursache von Katastrophen ausgeschlossen. Vielmehr seien physikalische Prozesse ursächlich. Auf etwa zehn Personen komme ein Anführer, der eine Leitfigur darstellt. Weitere 10%, "die Sensiblen", laufen bei kleinsten Gefahren los. Die restlichen 80% seien diejenigen, die "blind" der Masse folgten. Zudem liefen Menschen, die in einer Masse fliehen, die plötzlich ins Stocken gerät, nach ungefähr 15 Sekunden in eine andere Richtung.

    Ergebnis des Projektes ist ein VR-Human-Agents-Simulationssystem, mit dem Probanden interaktiv begehbare virtuelle Welten mit integrierten Modellen von Menschen erleben. Deren Verhalten kann anschließend analysiert werden. Beispielhaft wurde das Vorgehen an einem 3D-Verhaltenssimulator für sicherheitsspezifische Analysen realisiert.

    Mit dieser Lösung wird es möglich sein, Simulationssysteme für die Human-Agents-Interaktion auf Simulationsbasis kostengünstig anzubieten und das menschliche Verhalten angemessen zu analysieren.

    Projektförderung: Projektträger des BMWi / ZIM-Projekte, EuroNorm GmbH

    Projektlaufzeit: 2012 bis 2014


    Abschlussbericht

    Passwort anfordern

    Dateigröße: 1,4 MB
    Forschungsprojekt - CrowdSim
    Dateigröße: 413 KB
  • Verhaltenssteuerung von digitalen Mensch-Modellen

    Ziel des Projekts ist es, eine Entwicklungsumgebung mit Interaktionsparametern für digitale Mensch-Modelle zu erstellen. Mithilfe von algorithmisch-simulativ generierten Parametern soll ein situationsbedingtes und kognitionsspezifisches Benutzerreagieren in Simulationssystemen ermöglicht werden.

    Die Relevanz dieses Vorhabens ergibt sich aus der Tatsache, dass menschliches Verhalten in der Regel nicht „nach Plan“ verläuft. Vielmehr wird es sowohl durch psychologische als auch durch physische Variablen beeinflusst – ein wichtiger Aspekt, dem in Simulationssystemen bisher nicht ausreichend bzw. gar keine Beachtung geschenkt wurde. Für eine dementsprechende Optimierung ihrer Simulationssysteme entwickelt die szenaris GmbH eine Software für die Steuerung von menschlichen Charakteren, die sich basierend auf dem entwickelten numerischen Verhaltensmodell sehr realitätsnah wie der reale Mensch bewegt und verhält. Über die Grundeinstellung von Parametern und des jeweiligen dynamischen Simulationsverlaufs werden die physisch-energetische sowie die geistig-nervale Belastung berücksichtigt.

    Im Ergebnis soll künftig die Integration einer Mensch-Modell-Steuerung in Simulationen ermöglicht werden, um virtuelle Trainings noch realistischer zu gestalten.

    Projektförderung: Projektträger des BMWi / ZIM-Kooperationsprojekte, AiF Projekt GmbH

    Projektlaufzeit: 2011 bis 2012

    Weitere Informationen: Simulation menschlicher Bewegungsabläufe und psychologischer Variablen in der virtuellen Realität


    Digital Human Model
    Dateigröße: 257 KB
  • KNoTen 2.0 – Komplexes Notfall-Management-Training gekoppelt mit Web 2.0-Technologien

    Im Rahmen des Projektes KNoTen 2.0 sollen neue Qualifikationsmöglichkeiten unter Einbeziehung von realen Handlungsabläufen (z. B. Notfallübungen an Bord) entwickelt werden. Dabei sollen sowohl in der Konzeption und Durchführung der realen Szenarien als auch beim Einsatz moderner Kommunikationstechnologien psychologische Aspekte besonders berücksichtigt werden. Es sollen Wege aufgezeigt werden, wie über den Einsatz von Web 2.0-Technologien die Herausforderung umgesetzt werden kann, steigende Anforderungen in Training und Ausbildung der Besatzung und Probleme der Umsetzung der gesetzlichen Forderungen optimal umzusetzen. Gleichzeitig soll durch den Einsatz des Trainingssystems die Planung aller notwendigen Trainingsinhalte möglich sein. Das im Verbund zu erstellende Trainingssystem soll dabei die inhaltlichen Anforderungen internationaler Vorgaben erfüllen.

    Unsere Aufgabe besteht im Aufbau eines vernetzten Datenübertragungs- und Kommunikationssystems für die Begleitung, Aufzeichnung und Auswertung von realen Notfallübungen an verschiedenen Ausbildungsstandorten. Auftraggeber ist das Institut für Sicherheitstechnik/Schiffssicherheit e.V. (ISV).

    Projektförderung: Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

    Projektlaufzeit: 01.11.2010 bis 30.04.2013

    Weitere Informationen: www.knoten-2null.de


    KNoTen 2.0

    deutschEntwicklung eines vernetzten Datenübertragungs- und Kommunikationssystems für die Begleitung, Aufzeichnung und Auswertung von realen Notfallübungen

    englishThe development of a networked data transfer and communication system for accompaniment, recording and analysis of emergency exercises

    Dateigröße: 2,5 MB
  • GlobePro – Global erfolgreich durch professionelle Dienstleistungsarbeit

    Das Projekt GlobePro hat sich zum Ziel gesetzt, die Dienstleistungsbranche in Zeiten der Globalisierung zu unterstützen und sich dabei auf die IT-Branche als Wegbereiter für die globale digitale Dienstleistungswirtschaft spezialisiert.

    Das Projekt untersucht die erfolgreiche Umsetzung globaler Geschäftsmodelle in der digitalen Dienstleistungswirtschaft und die Qualifikationsanforderungen, die sich daraus für die Mitarbeiter ergeben. Innerhalb des Projektnetzwerkes sollen zukunftsfähige Konzepte der Aus- und Weiterbildung erprobt und als Best Practice für die Aus- und Weiterbildung in der Dienstleistungswirtschaft aufbereitet werden.

    szenaris hat im Rahmen des Projekts mehrere Lernmodule zum Thema Globalisierung entwickelt, die zukünftig in einer Informations- und Lernplattform integriert sein werden. Sie richten sich hauptsächlich an Fachkräfte und Auszubildende in der IT-Branche.

    Zwei der acht Lernmodule können Sie sich hier online anschauen:

    Einstiegsmodul „Globalisierung – Für wen ist das ein Thema?"
    Modul „IT zwischen Standardisierung und Individualisierung?"


    Projektnetzwerk: z. B. DEKRA-Akademie, Deutsche Post DHL, IG Metall, T-Systems GmbH

    Projektförderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Europäischer Sozialfond, Projektträger im DLR

    Projektlaufzeit: 2009 bis 2011

    Weitere Informationen: www.globe-pro.de

    GlobePro - Global erfolgreich durch professionelle Dienstleistungsarbeit
    Dateigröße: 119 KB
  • Fit4Age – Zukunftsorientierte Produkte und Dienstleistungen für die demografischen Herausforderungen

    Der demografische Wandel führt zu einem immer höheren Durchschnittsalter der Bevölkerung und einem gleichzeitig abnehmenden Durchschnittsalter arbeitsfähiger, junger Menschen. Der Forschungsverbund Fit4Age sucht aus diesem Grund nach technischen Lösungsansätzen, um alternden Menschen ein aktives Leben zu ermöglichen.

    Unsere Aufgaben liegen in den folgenden Bereichen:

    • "Fit4Work": Menschen bleiben länger im Arbeitsleben. Durch technische, innovative, flexible und wirtschaftliche Konzepte sollen ältere Mitarbeiter effizient und nachhaltig in produzierenden Unternehmen integriert bleiben oder werden.
    • "Fit4Use": Die sozialwissenschaftliche Beratung bei der Entwicklung und Evaluation von altersgerechten Technologien steht im Vordergrund. Ältere Menschen werden dazu in den Entwicklungsprozess eingebunden.


    Projektnetzwerk: z. B. BMW Forschung und Technik GmbH, Institut für Psychogerontologie, REIS ROBOTICS, Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industitut

    Projektförderung: Bayerische Forschungsstiftung

    Projektlaufzeit: 2008 bis 2010

    Weitere Informationen: www.fit4age.org

    Bayerischer Forschungsverbund Fit4Age - Zukunftsorientierte Produkte und Dienstleistungen für die demografischen Herausforderungen
    Dateigröße: 83 KB
  • ForLog – Supra-adaptive Logistiksysteme

    In Zeiten der Globalisierung sind zukunftssichere Logistiksysteme der entscheidende Wettbewerbs- und Erfolgsfaktor für Unternehmen und Regionen. Supra-Adaptivität bezeichnet die unternehmensübergreifende Anpassung eines Systems an Veränderungen, die es durch eine Kombination von Wandlungsfähigkeit, Vernetzungsfähigkeit und Mobilität erreicht.

    Der Forschungsverbund ForLog hat bis 2007 konzeptionelle, informatorische und organisatorische Module eines automobilwirtschaftlichen Logistiknetzwerkes prototypisch entwickelt und in der Praxis erprobt.

    Im Rahmen des Teilprojekts MitLog entwickelten wir (damals noch als Geschäftsbereich "Training & Simulation" der Ray Sono AG) virtuelle Lernumgebungen zur Qualifizierung von Mitarbeitern im Umgang mit supra-adaptiven Logistiksystemen.

    Projektnetzwerk: z. B. Audi AG, Eurocopter Deutschland, MAN Nutzfahrzeuge AG, SAP AG, Schenker Deutschland AG, Siemens, Universitäten Erlangen-Nürnberg / München / Regensburg

    Projektförderung: Bayerische Forschungsstiftung

    Projektlaufzeit: 2004 bis 2007

    Weitere Informationen: www.forlog.de

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