szenaris-Brief IV/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Jahr 2015 nähert sich seinem Ende. Bevor wir aber das Kapitel 2015 abschließen, möchten wir Sie noch einmal mit Neuigkeiten rund um die Themen „E-Learning“ und „Simulation“ versorgen.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre, erholsame, friedvolle Feiertage und für das neue Jahr 2016 viel Erfolg, Glück, Freude und Gesundheit.

Ihr szenaris-Team.

Für Sie entwickelt …

Lernprogramm zur Bedienung von Atemluft- und Sauerstofffüllanlagen

klsjdajsdhaksjdhasj

Minentaucher, Kampfschwimmer oder Brandabwehrtrupps brauchen für einen erfolgreichen Einsatz die Gewissheit, dass ihre Atemluft- oder Sauerstoffflaschen 100-prozentig einsatzfähig sind und die darin enthaltenen Füllgase den unbedingt erforderlichen Reinheitsgrad aufweisen.

Die bei der Deutschen Marine verwendeten Füllanlagen weisen eine unterschiedlich hohe Komplexität auf. So bietet z. B. die Füllanlage auf einem Minentauchereinsatzboot die Möglichkeit, Flaschen mit normaler Atemluft, mit Sauerstoff oder Nitrox, einem Luftgemisch mit erhöhtem Sauerstoffanteil, zu füllen. Sie nimmt durch die Vorratsflaschen der verschiedenen Gase, mehrere Umfüllpumpen, Filterstationen, Überwachungsgeräte u. v. m. zwei Räume auf dem Boot ein.

Für die Bedienung der Anlage sind daher präzise Kenntnisse erforderlich, z. B. welche Ventile wann zu öffnen oder zu schließen sind, wie und wo die entsprechenden Drücke überwacht werden oder wie der notwendige Reinheitsgrad der Füllgase sichergestellt wird.

Minentaucher, Kampfschwimmer oder Brandabwehrtrupps brauchen für einen erfolgreichen Einsatz die Gewissheit, dass ihre Atemluft- oder Sauerstoffflaschen 100-prozentig einsatzfähig sind und die darin enthaltenen Füllgase den unbedingt erforderlichen Reinheitsgrad aufweisen.

Die bei der Deutschen Marine verwendeten Füllanlagen weisen eine unterschiedlich hohe Komplexität auf. So bietet z. B. die Füllanlage auf einem Minentauchereinsatzboot die Möglichkeit, Flaschen mit normaler Atemluft, mit Sauerstoff oder Nitrox, einem Luftgemisch mit erhöhtem Sauerstoffanteil, zu füllen. Sie nimmt durch die Vorratsflaschen der verschiedenen Gase, mehrere Umfüllpumpen, Filterstationen, Überwachungsgeräte u. v. m. zwei Räume auf dem Boot ein.

Für die Bedienung der Anlage sind daher präzise Kenntnisse erforderlich, z. B. welche Ventile wann zu öffnen oder zu schließen sind, wie und wo die entsprechenden Drücke überwacht werden oder wie der notwendige Reinheitsgrad der Füllgase sichergestellt wird.

Minentaucher, Kampfschwimmer oder Brandabwehrtrupps brauchen für einen erfolgreichen Einsatz die Gewissheit, dass ihre Atemluft- oder Sauerstoffflaschen 100-prozentig einsatzfähig sind und die darin enthaltenen Füllgase den unbedingt erforderlichen Reinheitsgrad aufweisen.

Die bei der Deutschen Marine verwendeten Füllanlagen weisen eine unterschiedlich hohe Komplexität auf. So bietet z. B. die Füllanlage auf einem Minentauchereinsatzboot die Möglichkeit, Flaschen mit normaler Atemluft, mit Sauerstoff oder Nitrox, einem Luftgemisch mit erhöhtem Sauerstoffanteil, zu füllen. Sie nimmt durch die Vorratsflaschen der verschiedenen Gase, mehrere Umfüllpumpen, Filterstationen, Überwachungsgeräte u. v. m. zwei Räume auf dem Boot ein.

Für die Bedienung der Anlage sind daher präzise Kenntnisse erforderlich, z. B. welche Ventile wann zu öffnen oder zu schließen sind, wie und wo die entsprechenden Drücke überwacht werden oder wie der notwendige Reinheitsgrad der Füllgase sichergestellt wird.

klsjdajsdhaksjdhasj

Die Komplexität der Anlage, der Umgang mit unter Druck stehenden Gasen und die Verantwortung für die Nutzer der befüllten Flaschen stellt nach Aussage des Fachpersonals für Auszubildende häufig eine große Verunsicherung dar.

Hier bietet E-Learning hervorragende Möglichkeiten zur Optimierung der Ausbildung. Das von szenaris entwickelte Lernprogramm „Bedienung von Atemluft- und Sauerstofffüllanlagen“ ermöglicht den Auszubildenden, die Bedienung an einer kompletten 3D-modellierten Anlage virtuell zu üben. Per Mausklick werden z. B. die entsprechenden Flaschen angeschlossen, Ventile geöffnet bzw. geschlossen oder Überwachungsgeräte ein- bzw. ausgeschaltet. Simulativ erfolgt der Druckanstieg bzw. -abfall in den Manometern.

Die einzelnen Bedienvorgänge erlernen die Auszubildenden zunächst in einer geführten Übung. Anschließend ist die Bedienung ohne diese Hilfe vorzunehmen. Eine Punktevergabe bei richtiger Bedienung der Anlage sorgt dabei für ein spielerisches Element, das den Lernerfolg zusätzlich zu steigern hilft.

Das Lernprogramm ermöglicht das Üben an sechs verschiedenen Anlagen. Originalgetreu nachgebildet sind die Anlagen eines Minentauchereinsatzbootes, eines Minenjagdbootes, zweier Tender 404 und zudem zweier mobiler Gerätschaften.

Ansprechpartner: Ingrid Sittig

Für Sie geforscht …

Barrierefreiheit bei der Erstellung von Lernprogrammen

klsjdajsdhaksjdhasj

Menschen mit Behinderung sind fester Bestandteil unserer Gesellschaft und haben das Recht auf eine gleichberechtigte Teilnahme. Aus diesem Grundgedanken leitet sich das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen ab, das so genannte Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), welches Menschen mit Behinderung am Leben in der Gemeinschaft teilhaben lässt und ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen soll.

Gemäß § 4 des BGG bedeutet Barrierefreiheit u. a. „bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen“ so zu gestalten, dass sie von Menschen mit Behinderung ohne Schwierigkeiten oder Hilfe durch Dritte genutzt werden können. Damit wird deutlich: Nicht nur Gebäude und Infrastruktur müssen so gestaltet werden, dass sie von Menschen mit Behinderung problemlos genutzt werden können, sondern auch Informations- und Kommunikationstechnologien, wie z. B. Webseiten und Software. Zu diesen zählt auch E-Learning. Doch was bedeutet das konkret? Grundsätzlich bezieht sich die Gestaltung barrierefreier E-Learning-Programme auf drei Hauptaspekte:

Wahrnehmbarkeit
Egal ob Bilder, Animationen, Töne oder Videos: Jeglicher Inhalt eines Lernprogramms muss für alle Nutzer wahrnehmbar sein. Menschen mit einer Sinnesbehinderung benötigen einen entsprechenden, gleichwertigen Ersatz. Blinde Menschen können die Texte eines Lernprogramms, die am Bildschirm dargestellt werden, nicht sehen, weswegen die Möglichkeit bestehen muss, die Texte über eine Sprachausgabe vorlesen zu lassen. Alternativ muss die Verwendung von Screenreadern (Vorlese-Anwendung) möglich sein. Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Programmierung in HTML, da Flash und Java die Verwendung zusätzlicher Sprachausgabe-Software nur bedingt ermöglichen. Sehbehinderte Menschen benötigen variable Schriftgrößen oder eine implementierte Bildschirmlupe. Im Fall von farbenblinden Menschen trägt eine zuschaltbare kontrastreiche Ansicht erheblich zur Barrierefreiheit bei. Gehörlose und Hörgeschädigte müssen die Möglichkeit haben, sich die Texte zu Audios anzeigen zu lassen oder bei Videos entsprechende Untertitel zuzuschalten.

Verständlichkeit
Barrierefreie E-Learning-Programme müssen hinsichtlich der Inhalte sowie der Bedienung verständlich gestaltet werden, damit sie auch von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen oder geistigen Behinderungen entsprechend genutzt werden können. Eine selbsterklärende, intuitive Bedienung, übersichtlich strukturierte Inhalte, kurze Sätze, Bildbeschreibungen sowie die Ergänzungen von Texten durch gleichbedeutende Bilder tragen dazu erheblich bei.

Bedienbarkeit
Viele Menschen können Computer aufgrund motorischer Einschränkungen nicht mit einer herkömmlichen Tastatur und Maus bedienen, sondern nutzen alternative Eingabegeräte wie z. B. Mundmäuse oder Tastaturen für Blinde, weswegen dieser Aspekt bei der Erstellung barrierefreier E-Learning-Programme unbedingt berücksichtigt werden muss.

All die genannten Aspekte müssen bei der Konzeption und Programmierung von Lernprogrammen berücksichtigt werden, damit sie von allen Menschen gleichermaßen genutzt werden können und somit ein wichtiger Beitrag zu einer barrierefreien Gesellschaft geleistet wird.

Ansprechpartner: Malte Rathjen

Für Sie unterwegs …

Ein Tag – Ein Thema

Die Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik e. V. engagiert sich als gemeinnütziger Verein für die staatliche Sicherheitsvorsorge Deutschlands

Die Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik e.V. richtet in unregelmäßigen Abständen eintägige Informationsveranstaltungen aus, die an einem Tag ein aktuelles Thema in Form verschiedener Vorträge beleuchten. Im November wurde im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe in Bonn das Thema „Ausbildung und Kompetenz: Wie messen wir erworbene Kompetenz?“ erörtert. Das Interesse war groß: Gut 120 Zuhörer füllten den Raum vollständig.

Einer dieser Zuhörer war unser Geschäftsführer Dr. Uwe Katzky. Sein Interesse galt der Kompetenzmessung, denn ein wesentlicher Punkt in der Studie „Kompetenzorientierte Ausbildung in der Bundeswehr“, die szenaris derzeit bearbeitet, ist die Messung von Kompetenz. Obwohl dieses Thema im Titel angekündigt wurde, ging kaum ein(e) Redner(in) auf die Messung ein – was wohl der Tatsache geschuldet ist, dass dieser Punkt nicht nur in der Studie ein noch offener ist.

So beschränkten sich fast alle Vortragenden auf die Darstellung des aktuellen Sachstandes in der Entwicklung von kompetenzorientierter Ausbildung. Eingang fand z. B. die aktuelle Version des Kompetenzmodells der Bundeswehr, das sich zurzeit in der Mitzeichnung befindet. Eingang fand auch die Darstellung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR), in der deutlich wurde, dass das dort genutzte Kompetenzmodell nicht identisch mit dem der Bundeswehr ist.

Ein Highlight war der Auftritt von zwei Schweizer Gebäudeversicherungsangestellten, die Feuerwehren kompetenzorientiert ausbilden. Eine gelungene „Show“ mit interessanten Aspekten, wie man „Kompetenzorientierung“ auch erleben kann.

Als letzten Redner kündigte der Leiter und Moderator der Veranstaltung, Brigadegeneral Michael Traut von der Streitkräftebasis (SKB), einen der Protagonisten von kompetenzorientierter Ausbildung an: Prof. Dr. John Erpenbeck. Prof. Dr. Erpenbeck stellte sehr anschaulich das, dass wir diesen Weg der Ausbildung gehen müssen, wenn wir Personal einsetzen wollen, das seine Aufgaben kompetent und sicher bewältigen kann.

Auch wenn das eigentliche Thema „Kompetenzmessung“ kaum berührt wurde, war es ein sehr informativer Tag – und ein Tag, an dem man sich mit Gleichgesinnten über das Thema „kompetenzorientierte Ausbildung“ bestens unterhalten konnte.

Weitere Informationen:

Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik e. V. (DWT)

Ansprechpartner: Dr. Uwe Katzky

Für Sie recherchiert …

HTC Vive

Mit der HTC Vive in virtuelle Welten eintauchen

Mit dem Erscheinen der Oculus Rift, einem Head-Mounted-Display (HMD), wurde in Sachen Virtual Reality ein Boom ausgelöst. Viele Unternehmen haben mittlerweile nachgezogen und die Forschung und Entwicklung rund um HMDs, Controller und Software ausgeweitet. Einen beeindruckenden Ansatz verfolgt derzeit der Smartphone-Hersteller HTC mit seiner Virtual-Reality-Brille „Vive“. Diese wurde in Zusammenarbeit mit dem Software- und Spieleentwickler Valve entwickelt.

Das Head-Mounted-Display besitzt zwei Displays mit einer Auflösung von 1.200 x 1.080 Pixeln und einer Bildwiederholungsrate von 90 Bildern pro Sekunde. Dies ermöglicht eine sehr realistische Bildqualität, wodurch ein bisher nicht-gekannter Grad an Immersion (bezeichnet den Grad des subjektiv wahrgenommenen „Eintauchens“ in die virtuelle Welt) erreicht wird. Zusätzlich vermessen zwei in den Ecken eines Zimmers befestigte Lasersensoren den Raum und erfassen jede Bewegung des Nutzers. Die Bewegungen werden dann direkt in die virtuelle Welt übertragen. Das sorgt für eine hochgradig realistische Begehung der virtuellen Welt.

Das Ergebnis beeindruckt: Egal ob die Erforschung eines Schiffswracks am Meeresgrund, das Besteigen der höchsten Berge oder die Erkundung fremder Planeten, der Unterschied zwischen Realität und Virtualität verschwimmt zusehends. HTC Vive könnte uns damit als eines der ersten Virtual-Reality-Geräte überhaupt das Gefühl geben, sich wirklich komplett in einem anderen Raum oder anderen Welt zu befinden. Dabei eignet sich die Technik nicht nur für Unterhaltungszwecke: Auch virtuelles Lernen könnte dadurch einen deutlichen Techniksprung erfahren, wenn sowohl das eigene Verhalten als auch die entsprechenden Räumlichkeiten fotorealistisch simuliert werden können. Wir sind gespannt auf weitere Entwicklungen und halten Sie „auf Stand“.

Weitere Informationen:

Website HTC Vive (nur in Englisch)

Ansprechpartner: Malte Rathjen

Sie möchten unseren szenaris-Brief abbonieren? Folgen Sie einfach diesem Link

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen