szenaris-Brief III/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

herzlich willkommen zum dritten szenaris-Brief 2015. Auch in dieser Ausgabe versorgen wir Sie wieder mit interessanten Informationen und Neuigkeiten aus den Bereichen E-Learning, Training und Simulation. In dieser Ausgabe berichten wir über ein Lernprogramm zum Thema Change Management sowie über den Verlauf des diesjährigen Ausbildungskongresses „@usbildungszeit“. Abschließend beschäftigen wir uns mit der spannenden Frage, was man unter dem „Internet der Dinge“ versteht.

Viel Spaß bei der Lektüre, wünscht Ihnen

Ihr szenaris-Team.

Für Sie entwickelt …

Change Management – ein Lernprogramm für Führungskräfte

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Ob eine Veränderung der Marktbedingungen, der Branche oder der Kundenbedürfnisse, starke Wettbewerber, die voranschreitende Entwicklung von Produktions-, Kommunikations- und Informationstechnologien oder ein Wandel in der Mitarbeiterstruktur ‑ Organisationen und Unternehmen sind kontinuierlich Veränderungsprozessen ausgesetzt. Deswegen ist es umso wichtiger, diese Veränderungen als Chancen zu verstehen, darauf zu reagieren und einen Wandel aktiv mitzugestalten.

Change Management (Veränderungsmanagement) stellt dabei ein wichtiges Instrument dar, mit dem Unternehmen interne wie externe Entwicklungen analysieren können, um Veränderungsprozesse zu initiieren, zu reflektieren und zu stabilisieren.

Gemäß den Arbeiten des Psychologen Kurt Lewin erfolgt eine Veränderung in drei Phasen:

  • Erste Phase: Ausgangspunkt ist zunächst die Erkenntnis, dass eine Veränderung notwendig ist. Diese erste Phase, die sogenannte Auftauphase (engl. Unfreezing), dient folglich der Vorbereitung einer Veränderung, indem zunächst die Pläne kommuniziert werden. Hierbei werden die von der Veränderung betroffenen Personen aktiv mit einbezogen und es wird ihnen Zeit eingeräumt, sich bewusst auf die Veränderung vorzubereiten. Zusätzlich erfolgt der Einsatz vorbereitender Analysen.
  • In der zweiten Phase, der Bewegungsphase (engl. Moving), werden (Lösungs-) Maßnahmen generiert und neue Verhaltensweisen getestet. Es kann während dieser Phase notwendig sein, die anstehenden Aufgaben in einzelnen Teilgruppen oder -projekten zu bearbeiten. Der ehemalige Zustand wird aufgelöst und eine Entwicklung zu einem neuen vollzogen. Während dieser Phase erfolgt ein gezieltes Eingreifen der Verantwortlichen, um den Prozess zu überwachen und zu steuern.
  • In der dritten und letzten Phase, der sogenannten Einfrier- oder Verfestigungsphase (engl. Refreezing), erfolgt schließlich die feste Implementierung des „Neuen“, also der entwickelten (Lösungs‑)Maßnahmen, welche dadurch zum neuen, ganz selbstverständlichen Standard werden. Mit dieser dritten Phase gilt der Veränderungsprozess als abgeschlossen.

Es existiert mittlerweile eine Vielzahl von Tools, die bei der erfolgreichen Gestaltung von Change-Management-Prozessen eingesetzt werden können. Das Lernprogramm „Change Management“ von szenaris richtet sich an alle Führungskräfte, die von Grund auf das erforderliche Handwerkszeug für die erfolgreiche Gestaltung von Veränderungsprozessen in Unternehmen erlernen wollen.

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Dazu werden zunächst die grundsätzlichen Mechanismen von Veränderungen detailliert dargestellt und erklärt, wie Gewohnheiten, Automatismen und Routinen funktionieren und – weitaus wichtiger – durchbrochen werden können. Anhand von Fallbeispielen werden die Mechanismen praxisnah erläutert. Die Lernenden können verschiedene Analyseverfahren und Lösungsansätze wie das Eisbergmodell, das Phasenmodell nach Lewin oder die Individualkurve interaktiv bearbeiten. Die einzelnen Aspekte werden detailliert analysiert, dargelegt und auf konkrete Problemstellungen bezogen.

Danach erfolgt gemeinsam mit den Lernenden die Entwicklung der Charta des Managements für Veränderung nach Doppler und Lauterburg. Die angehenden Change Manager werden dadurch befähigt, Prozessdokumente zu erstellen, die sie für die erfolgreiche Durchführung von Veränderungsprozessen in Unternehmen einsetzen können. Anschließend wird dargestellt, wie sich Veränderungsziele in die Praxis übertragen lassen. Auch hier werden wieder gemeinsam mit den Lernenden Prozessdokumente erstellt, die anschließend als Fundament für die Begleitung der Veränderungsprozesse genutzt werden können. Abgerundet wird das Lernprogramm durch Zusatzinformationen, Buch- und Linktipps, mit denen die Change Manager ihr erworbenes Wissen vertiefen können.

Das Lernprogramm wurde in HTML 5 erstellt und ist damit plattform- und betriebssystemunabhängig. Es kann zudem problemlos in Lern-Management-Systeme (LMS) integriert werden.

Ansprechpartner: Malte Rathjen

Für Sie unterwegs …

szenaris beim (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr in Hamburg

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Vom 01. bis 03. September 2015 fand an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg der (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr statt. Unter neuem Namen jährte sich damit der ehemalige Fernausbildungskongress zum 12. Mal. Erneut trafen sich alle Ausbildungs-Verantwortlichen der Bundeswehr und die für die Bundeswehr wichtigsten Anbieter von Ausbildung aus der Industrie.

Das Motto des diesjährigen Kongresses wurde von fast allen Seiten lautstark in den unterschiedlichen Facetten verkündet: „kompetenzorientierte Ausbildung“. Und da lag szenaris ganz vorn: Unser Geschäftsführer Dr. Uwe Katzky stellte am zweiten Kongresstag im Rahmen eines Workshops die Zwischenergebnisse der Studie „Kompetenzorientierte Ausbildung in der Bundeswehr“ zusammen mit dem szenaris-Partner ML Consulting vor. Vor ca. 100 Zuschauern, die den Rahmen des Raumes sprengten, so dass viele Interessenten stehen mussten und einige gar nicht mehr hineinkamen, berichteten die beiden Verantwortlichen für diese Studie, Frau Dr. Sabine Elias von ML Consulting, und Dr. Katzky von den Ergebnissen der drei Arbeitspakete, die bisher in Angriff genommen werden konnten. Fachleute und Soldaten zeigten sich sehr beindruckt von den Ergebnissen und zollten dem Team ihr Lob. Der Abschlussbericht der Studie wird Mitte 2016 vorgelegt werden.

„Auch dieses Jahr war der Kongress wieder ein Erfolg.“ resümierte Dr. Katzky. „Denn nirgends sonst gelingt es, alle Verantwortlichen der Bundeswehr für das Thema Ausbildung in so großer Anzahl an einem Ort zu versammeln. Dann führen wir in drei Tagen so viele Gespräche, wie im ganzen Jahr kaum möglich sind. Wir werden daher auch im nächsten Jahr vom 13. Bis 15.09.2016 wieder mit einem Stand vertreten sein.“ sagte Dr. Katzky die szenaris-Teilnahme für kommendes Jahr zu.

Ansprechpartner: Dr. Uwe Katzky

Für Sie recherchiert …

Das „Internet der Dinge“

Alles vernetzt im Internet der Dinge

Das Schlagwort „Internet der Dinge“ (englisch „Internet of Things“) ist in aller Munde. Manch einer spricht bereits von der nächsten „Revolution“ (s. u.). Doch was versteht man eigentlich darunter? Grundsätzlich werden immer mehr „Dinge“ wie Maschinen, Geräte und sogar einfache Alltagsgegenstände mit Computern, Sensoren und Funkchips ausgestattet. Sie sind daher in der Lage, selbstständig miteinander über eine Internet-ähnliche Struktur zu kommunizieren. Das „Internet der Dinge“ bedeutet also die Verknüpfung zwischen realen, physischen Objekten mit einer virtuellen Repräsentation. Ziel ist es, das „Dinge“ Informationen zu ihrem Zustand selbstständig für die Weiterverarbeitung in Netzwerken zu Verfügung stellen. Dadurch ergeben sich zahlreiche Vorteile: Unternehmensprozesse können effizienter – bisweilen sogar vollständig automatisiert – gestaltet werden, die Kosten von logistischen Prozessen sinken und für Kunden entstehen zahlreiche neue Serviceleistungen. Gerade Letzteres sorgt für eine erhöhte Transparenz und eine verbesserte Kundenbindung.

Ein typisches Beispiel hierfür ist die Paketverfolgung über das Internet. Dank der Ausstattung mit Strichcodes ist es möglich, Pakete zu identifizieren und die Transportprozesse über entsprechende Websites zu verfolgen. Ein weiteres Beispiel ist die Nachbestellung von Druckerpatronen. Diese können mittels Chiptechnologie identifiziert und der Füllstand zu jedem Zeitpunkt kontrolliert werden. Droht die Druckerpatrone leer zu werden, erfolgt der Hinweis zur Nachbestellung über die Herstellerwebsite. In den beschriebenen Fällen erfolgen eine eindeutige Identifikation der Dinge sowie eine selbstständige Kommunikation mit der entsprechenden Website.

Trotz aller Hoffnungen ist das „Internet der Dinge“ aber auch mit Risiken behaftet: So kann eine Betriebsstörung, bis hin zu einem Ausfall der IT-Infrastruktur, zu einem kompletten Erliegen wesentlicher Unternehmensprozesse führen. Insofern ist es unerlässlich, im Vorfeld mögliche Schwachstellen zu identifizieren und darauf basierend Gegenmaßnahmen zu planen. Diese beziehen sich u. a. auf die Gewährleistung der IT-Sicherheit durch Etablierung von Sicherungs- und Schutzmechanismen bei Software- und Netzwerktechnologie. Hierzu zählt z. B. die Verhinderung von Zugriffen von außen, z. B. durch die Wahl sicherer Passwörter. Insofern bedeutet Sicherheit in Bezug auf das „Internet der Dinge“ auch immer Datensicherheit.

Trotz möglicher Risiken: Das „Internet der Dinge“ kann und wird unser Leben zukünftig entscheidend beeinflussen und verbessern. Sogenannte Smart-Häuser, bei denen durch eine Vernetzung aller Haustechnik und Haushaltsgeräte eine Verbesserung von Wohn-, Lebensqualität, Sicherheit sowie effizienter Energienutzung erzielt wird, sind bereits jetzt Wirklichkeit und könnten sich zukünftig zur Selbstverständlichkeit entwickeln. Wir sind gespannt, welche Entwicklungen sich noch ergeben werden und bleiben für Sie am Ball.

Weitere Informationen:

Wie das Internet der Dinge alles verändert

Ansprechpartner: Malte Rathjen

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