szenaris-Brief II/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch im zweiten szenaris-Brief 2015 versorgen wir Sie wieder mit interessanten Facts und Neuigkeiten aus der Welt des E-Learning. In dieser Ausgabe berichten wir über ein Lernprogramm zur Beladung und Bedienung eines Feuerlösch-Kraftfahrzeugs für die Bekämpfung von Waldbränden, über die Initiative IT und MENSCH sowie über die Neuerungen und Vorzüge von HTML 5. Wir waren außerdem für Sie auf der ITEC 2015 unterwegs.

Viel Spaß bei der Lektüre, wünscht Ihnen

Ihr szenaris-Team.

Für Sie entwickelt …

Feuerlösch-Kraftfahrzeug Waldbrand

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Ein Feuerwehrfahrzeug ist mit komplexer Technik ausgestattet. Diese ermöglicht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Feuerwehren ein effizientes Vorgehen bei der Rettung von Menschen und der Bekämpfung von Bränden.

Dass auch die Bundeswehr über eigene Feuerwehren verfügt, ist längst nicht jedem bekannt. Dabei ist die Bundeswehrfeuerwehr derzeit die zweitgrößte Berufsfeuerwehr in Deutschland. Auch die Feuerwehren der Bundeswehr setzen auf neue und hochwertige Technik und sind mit einer Vielzahl an spezialisierten Löschfahrzeugen ausgestattet. Das Einsatzgebiet der Bundeswehrfeuerwehren umfasst die Rettung von Menschen aus lebensbedrohlichen Lagen, den vorbeugenden Brandschutz, die Gebäudebrandbekämpfung, die
Wald-, Moor- und Heidebrandbekämpfung sowie die Munitions-, Flugzeug- und Schiffsbrandbekämpfung.

Um die Technik für diese vielfältigen Aufgaben auf hohem Niveau zu halten, werden Fahrzeuge und Ausrüstung regelmäßig überprüft, modernisiert und neu beschafft. Für die Bekämpfung von Waldbränden hat die Bundeswehr 26 neue Fahrzeuge beschafft.

Die Fahrzeuge haben einen integrierten Wassertank mit 4.300 Litern Fassungsvermögen. Eine Besonderheit dieser Fahrzeuge ist, dass auch während der Fahrt Brände bekämpft werden können. Das ist im sogenannten Pump and Roll-Betrieb möglich. Das heißt, dass im Fahrzeug bei langsamer Fahrt gleichzeitig die Pumpe betrieben werden kann. Zur Brandbekämpfung kann also der Beifahrer aus dem Fahrerhaus während der Fahrt den Dachwerfer bedienen, der über eine integrierte Dachluke erreichbar ist. Für einen solchen Einsatz ist in der Fahrerkabine eine nahezu identische Steuerung wie im rückwärtigen Geräteraum an der Pumpe verfügbar, die vom Fahrer bedient wird. Für die Sicherheit von Fahrer und Beifahrer ist eine umluftunabhängige Atemluftversorgung im Fahrerhaus integriert. Weiterhin können Brände mittels der Schnellangriffseinrichtung mit einem C-Druckschlauch mit 30 Metern Länge bekämpft werden. Das Fahrzeug ist zusätzlich mit einer Eigenschutzanlage an der Vorder- und Hinterachse ausgestattet, die bei Bodenfeuern zum Schutz der Räder eingesetzt werden kann.

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Neben einer Seilwinde sowie einer Motorkettensäge, die zur technischen Hilfeleistung eingesetzt werden, ist im Fahrzeug eine große Anzahl an Ausrüstungsgegenständen vorhanden.

In der Einsatzsituation müssen alle Handgriffe sitzen. Oft genug geht es in den Einsätzen um das Leben und die Gesundheit von Menschen. Daher müssen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in jedem Fall gut ausgebildet sein und regelmäßig trainieren.

Zur Vorbereitung und Begleitung der praktischen Ausbildung in den Ausbildungseinrichtungen für das feuerwehrtechnische Personal bei der Bundeswehr werden neben der klassischen Unterrichtssituation auch immer häufiger Lernprogramme am Computer eingesetzt. Das Lernprogramm für das neue Feuerlöschfahrzeug zur Waldbrandbekämpfung wurde von der szenaris GmbH entwickelt.

Neben der Darstellung der Fahrzeugparameter wurde in einem besonders großen Teil des Lernprogramms die Bedienung des feuerwehrtechnischen Aufbaus sowie die Beladung des Fahrzeuges mit Ausrüstungsgegenständen ausgearbeitet.

Dazu gewährt das Programm einen Einblick in alle Geräteräume, das Fahrerhaus und den Pumpenraum und beschreibt, wo und in welcher Anzahl die Ausrüstungsgegenstände verlastet sind. Die Lernenden erlangen einen sehr guten Überblick über alle Komponenten des Fahrzeuges und erfahren durch viele Videoanteile, wie deren richtige Bedienung ist. Die zentrale Steuerung des Fahrzeuges wird mit Hilfe vieler Aufgaben und dahinterliegender Teilsimulationen trainiert.

Das Lernprogramm wird im Juni an die Bundeswehr ausgeliefert und für alle künftigen Lehrgänge in den Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr verfügbar sein. Zusätzlich erhält jeder Standort der Bundeswehrfeuerwehr das Lernprogramm zum Selbstlernen.

Ansprechpartner: Heike Kißner

Für Sie geforscht …

IT und MENSCH

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Noch nie hat sich Technologie so schnell entwickelt wie heute. Noch nie mussten Unternehmen so viel Aufwand betreiben, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Menschen im Unternehmen werden von Veränderungen und neuen Technologien überrollt.

Steigt zwangsläufig mit dem Einsatz moderner IT die Effizienz und Leistungsfähigkeit eines Unternehmens? Die Initiative „IT und MENSCH“ sagt: „Nein“!

Der Grund hierfür ist, dass den Bedürfnissen der Menschen zu wenig Beachtung geschenkt wird. Deshalb versteht sich die Initiative als Botschafter des Menschen. Sie schenkt Wissen durch Studien, den IT-und-MENSCH-Blog und Vorträge. Für die individuellen Bedürfnisse von interessierten Unternehmen stehen Botschafter aus verschiedenen Kompetenzbereichen in einem Expertennetzwerk zur Verfügung. Darüber hinaus arbeitet sie mit Universitäten zusammen, zeigt Grenzen und Konfliktpotentiale auf, erstellt Studien und stellt ihr Wissen den Menschen in Unternehmen zur Verfügung. Sie beobachtet deshalb die technologischen Veränderungen und deren Folgen, die Unternehmen und vor allem die Menschen darin. Die Botschafter schaffen Bewusstsein durch Vorträge, moderierte Diskussionsrunden und erlebnisorientiertes Lernen.

Ziel ist es, Spannungsfelder, die die Menschen im Umgang mit der IT haben, zu lösen. Bei allem stehen dabei stets Begriffe wie Effizienz, Veränderung, Gesundheitsprävention und nicht zuletzt Motivation und Freude im Fokus.

Es können kostenfrei Impulsvorträge zu den Themen „E-Mail- und Kommunikationsmanagement“, „Virtuelle Teams“, „Demografie als Ideenmotor“ und „Lernen mit digitalen Medien“ gebucht werden.

Beispiele für Vortragsthemen sind „E-Mail Overload – Wo bitte, ist hier der Aus-Knopf?“ oder „Kommunikationsautismus durch mobiles Arbeiten – Eine Ursache für abnehmende Mitarbeiterloyalität?“ oder „Ersetzt der Computer die Kreidetafel? – Dschungel-Camp E-Learning“.

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Zu den Botschaftern zählen Andreas Peters von der Fluctus IT GmbH, Martina Kobabe von Companies in motion, Mario Dobernowski von der Kooperationsstelle Hamburg IFE GmbH, Dirk Platzek von Wunschfeld Design sowie Klaus Bock-Müller von der szenaris GmbH.

szenaris unterstützt die Initiative IT und MENSCH im Bereich digitaler Lernmedien. Des Weiteren unterstützen offizielle Partner tatkräftig die Initiative. Beispielsweise gestaltet die Firma geeconcept (www.geeconcept.de) attraktive, professionelle Erlebniswelten – wie zum Beispiel das Agieren auf der Kommandobrücke eines Container- oder Kreuzfahrtschiffes sowie das Landen eines Airbus A380 – für Tagungen, Mitarbeiter-Incentives, Workshops und Präsentationen.

Ein weiterer offizieller Partner ist der Verein Contact & Cooperation Lüneburg e.V. Er ist eine gemeinnützige studentische Unternehmensberatung, die seit 2001 an der Leuphana Universität Lüneburg besteht. Sie agiert an vier verschiedenen Standorten in Deutschland. Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt in der Zusammenführung von Studierenden und Unternehmen in Form von Beratungsprojekten.

Die Initiative „IT und MENSCH“ sagt über sich selbst: Wir „machen das Licht an“ und hinterfragen die Auswirkungen von IT an vielen Stellen. Technologie muss für den Menschen gemacht sein, nicht umgekehrt. Wir schaffen das Bewusstsein dafür, dass wir heute handeln müssen, bevor es zu spät ist und die Technik sich nicht mehr unterordnen lässt. Das Resultat sind erfolgreiche Unternehmen mit einer gesunden, sicheren und zukunftsfähigen Arbeitswelt.

Weitere Informationen:IT und MENSCHAnsprechpartner: Klaus Bock-Müller

Für Sie unterwegs …

ITEC

szenaris mit neuem Messeauftritt auf der ITEC 2015

Die jährlich stattfindende europäische Trainings- und Simulationsmesse ITEC war in diesem Jahr vom 28. bis 30. April in Prag zu Gast. Premiere für die szenaris GmbH war der mit Lichteffekten neu gestaltete Messestand. Premiere für die ITEC war das neu gestaltete Konferenzprogramm, das erstmalig auf Basis einer umfangreichen Befragung der Teilnehmer gestaltet wurde. Das Ergebnis war eine hoch interessante Themenvielfalt, die exakt den Nerv der Konferenzteilnehmer traf.

Die ITEC war sehr gut besucht, so dass viele qualitativ hochwertige Gespräche am szenaris-Stand geführt wurden. Von hohem Interesse waren das Simulationssystem für ferngesteuerte Roboterfahrzeuge, die Teamtrainingsplattform für den Bau von verschiedenen Pionierbrückensystemen, verschiedene Lernprogramme zum Thema Kampfmittelbeseitigung (Explosive Ordnance Disposal – EOD; Improvised Explosive Device Disposal – IEDD) sowie viele weitere Themen, die szenaris als Experte für das Lernen am Computer bisher realisiert hat. szenaris zeichnet sich durch sein umfassendes didaktisches und methodisches Vorgehen aus, in dem das Wissen per Lernsoftware und die Kompetenz mit dem Handeln in der Simulation erworben wird. Den letzten Tag nutzen die Aussteller intensiv für das Networking und den Gedankenaustausch.

Im kommenden Jahr wird die ITEC in London im internationalen Exhibition Centre London, kurz ExCeL, gastieren. szenaris hat seinen Stand bereits gebucht, um sich dem internationalen Publikum weiterhin erfolgreich zu präsentieren.

Weitere Informationen:

ITEC (nur in Englisch)

Ansprechpartner: Klaus Bock-Müller

Für Sie recherchiert …

HTML5

Vorteile von HTML5 in der Übersicht

HTML5 ist die fünfte Fassung der Hypertext Markup Language (HTML). HTML wurde ab 1989 von dem britischen Physiker und Informatiker Tim Berners-Lee entwickelt. Sein Ziel war es, durch anklickbare Verweise innerhalb von Texten (sog. Links) den Austausch von Informationen zwischen Wissenschaftlern zu erleichtern.

Bei HTML handelt es sich um eine sogenannte Hypertext-Auszeichnungssprache. Mit dieser werden Inhalte wie z. B. Texte, Bilder oder Hyperlinks für das Internet aufbereitet, d. h., HTML zielt darauf ab, Webseiten maschinenlesbar zu machen. Mithilfe von HTML erhält Text eine Struktur, welche die Grundlage für die Interpretation durch einen Browser darstellt. Vereinfacht gesprochen wird dazu jeder Teil des Textes mit einer Kennzeichnung versehen, die Auskunft darüber gibt, welche genaue Bedeutung der Textteil eigentlich hat.

Ein Beispiel hierfür ist die Auszeichnung (engl. tag) „h1“, mit welcher Überschriften gekennzeichnet werden. „h1“ steht dabei für Heading 1, also Überschrift 1. Die Auszeichnung wird mithilfe des Zeichens „<“ geöffnet und mit „>“ geschlossen. Der schließende tag wird außerdem mit einem Schrägstrich gekennzeichnet. Der HTML-Code „<h1> HTML5 </h1>“ würde also dem Browser ermöglichen den Textteil „HTML5“ als Überschrift zu interpretieren und entsprechend darzustellen.

HTML5 ist eine erhebliche Weiterentwicklung der letzten Version von HTML (4.01) und bietet damit eine Vielzahl an Vorteilen. So wurde HTML5 für die Nutzung auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablet-PCs optimiert. Damit wird das Erstellen mobiler Websites erheblich erleichtert. Es ist zudem möglich, mithilfe von HTML5 Web Apps, also Applikationen, die direkt im Browser laufen, zu schreiben. Durch die vielen Funktionen, kann dies eine echte Alternative zu den nativen Plattformen wie iOS oder Android darstellen.

Auch können mit HTML5 Media-Dateien, wie bspw. Videos, wesentlich einfacher eingebunden werden. In älteren HTML-Versionen bedurfte es dazu Drittanwendungen wie z. B. Microsoft Silverlight. Jetzt können diese Media-Dateien direkt über den Code eingefügt werden. Des Weiteren können bestimmte Elemente einer Website jetzt ohne bestehende Internetverbindung genutzt werden. Dazu werden bei einem vorherigen Besuch der Website bestimmte Elemente im Browser gespeichert, damit sie anschließend offline zur Verfügung stehen. Ein weiterer elementarer Vorteil ist, das HTML5 alle gängigen Browser unterstützt, egal ob Internet Explorer (zukünftig Spartan), Firefox, Chrome usw. Dadurch werden gleichzeitig die Kosten für die Entwicklung gesenkt, denn Webseiten müssen nur noch einmal programmiert werden und funktionieren dann in allen Browsern und auf allen Endgeräten. Die hier aufgeführten Vorteile stellen natürlich nur einen kleinen Ausschnitt dar.

HTML5 ist für szenaris als Produzent von E-Learning-Anwendungen von großem Interesse. Hierbei ist insbesondere die Optimierung für mobile Endgeräte hervorzuheben, denn HTML5 erleichtert die Entwicklung von Mobile-Learning-Anwendungen erheblich. Weiterhin sind wir von der Möglichkeit der erleichterten Einbindung von Media-Dateien begeistert. Wir sind gespannt welche Möglichkeiten sich zukünftig noch ergeben werden und bleiben für Sie am Ball.

Weitere Informationen:

Einführung HTML5 (nur in Englisch)

Ansprechpartner: Malte Rathjen

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