szenaris-Brief I/2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch in diesem Jahr möchten wir Ihnen wieder Wissenswertes aus der Welt von E-Learning, Training und Simulation präsentieren. In unserem ersten szenaris-Brief 2015 berichten wir für Sie über ein Lernprogramm für die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), über eine Studie zum Thema kompetenzorientierte Ausbildung sowie über die LEARNTEC 2015. Abschließend berichten wir über die Auswirkungen von spielerischem Lernen in Zusammenhang mit Gamification, Serious Games und Motivation.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre,

Ihr szenaris-Team.

Für Sie entwickelt …

BGW: Online-Fortbildung BuS – Unterweisung

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Die Vermeidung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren spielt in Unternehmen eine zentrale Rolle. Berufsgenossenschaften sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und sehen die Prävention als eine ihrer zentralen Aufgaben.

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist dabei für nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und der Wohlfahrtspflege zuständig. Hierzu zählen die Branchen „Beauty und Wellness“, „Beratung und Betreuung“, „Bildung“, „Friseurhandwerk“, „Kinderbetreuung“, „Humanmedizin“, „Kliniken“, „Pflege“, „Pharmazie“, „Berufliche Rehabilitation und Werkstätten“, „Schädlingsbekämpfung“, „Therapeutische Praxen“, „Tiermedizin“, „Verwaltung“ sowie „Zahnmedizin“.

Für ausgewählte Branchen entwickelt die BGW eine Serie von Lernprogrammen, die den Kundinnen und Kunden der BGW als webgestütztes Lernangebot zusätzlich zu den Präsenzveranstaltungen auf dem BGW-Lernportal bereitgestellt werden.

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Ergänzend zu den bisher vorliegenden Modulen „Gefährdungsbeurteilung“ und „Ergonomie“ wurde durch die szenaris GmbH das Thema „Unterweisung“ für die Branchen Friseurhandwerk und Humanmedizin entwickelt. In diesem Lernprogramm gilt es neben der Aufbereitung der fachlichen Inhalte, insbesondere die Unternehmerinnen und Unternehmern für das Thema zu sensibilisieren, zu motivieren und sehr anschaulich und praxisnah Hilfestellungen zu geben. Denn die Unternehmerinnen und Unternehmer sind verpflichtet, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig in Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu unterweisen. So wird das Vorgehen bei der Planung, Durchführung und Auswertung einer Unterweisung lebendig an Themen erarbeitet, die für die jeweilige Berufsgruppe beispielhaft sind. Dies sind für das Friseurhandwerk Beispiele aus dem Themenbereich Hautschutz und Hautpflege und für die Humanmedizin Beispiele aus dem Infektionsschutz.

Die Präsentation der Inhalte wird durch eine Fallgeschichte veranschaulicht, durch Interaktionsübungen aufgelockert und mit je einem Best-Practice-Beispiel im Videoformat unterstützt. Um das Erlernte zu überprüfen, wurden Testfragen entwickelt. Bei Bestehen des Tests wird ein Zertifikat ausgestellt.

Weitere Informationen:

www.bgw-online.de

Ansprechpartner: Dr. Uwe Katzky

Für Sie geforscht …

szenaris erhält Studienauftrag der Bundeswehr

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szenaris erhält zusammen mit ihrem Projektpartner ML Consulting den Auftrag zur Durchführung der Studie „Kompetenzorientierte Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Bundeswehr“ und wirkt damit maßgeblich an der Neuausrichtung des Ausbildungssystems der Streitkräfte mit. Die vom Planungsamt der Bundeswehr ausgeschriebene Studie „Kompetenzorientierte Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Bundeswehr“ startete am 5. Januar 2015.

Die Studie hat zum Ziel, die Auswirkungen einer kompetenzorientierten Neuausrichtung des Personalmanagements auf die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Bundeswehr zu untersuchen. Dabei sollen vor allem Handlungsoptionen für die Ausbildung der Streitkräfte aufgezeigt werden. Begleitet wird die Studie von der Abteilung Ausbildung Streitkräfte im Kommando Streitkräftebasis.

In der bis Mitte 2016 angesetzten Studie werden neue didaktische Ansätze definiert, die den Forderungen nach Einsatzorientierung und Attraktivität der Bundeswehr Rechnung tragen. Wie können die Kompetenzen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung bestmöglich abgebildet werden? Welche Möglichkeiten sind geeignet, Kompetenzen festzustellen und zu bewerten? Die Schnittstellen zwischen Ausbildungsmanagement, Personalmanagement und Organisationsmanagement werden betrachtet und Möglichkeiten für eine effiziente IT-Unterstützung aufgezeigt. Die Studie liefert auch wertvolle Erkenntnisse für die neue Bereichsvorschrift „Didaktik und Methodik in der Ausbildung“, die zurzeit erarbeitet wird.

Ansprechpartner: Dr. Uwe Katzky

Für Sie unterwegs …

szenaris auf der LEARNTEC 2015

szenaris-Messestand auf der LEARNTEC 2015

Zum 23. Mal öffnete die LEARNTEC vom 27. bis 29. Januar 2015 in Karlsruhe ihre Tore. Zwar war die szenaris erst zum sechsten Mal dabei, da sie 2009 gegründet wurde, aber unsere beiden Geschäftsführer Klaus Bock-Müller und Dr. Uwe Katzky sind „alte Hasen“ und kennen die LEARNTEC schon seit den Neunzigern.

„Trotzdem ist die LEARNTEC jedes Jahr wieder etwas Neues für uns.“ sind sich beide einig. Denn die LEARNTEC steht jedes Jahr unter einem neuen Motto (dieses Jahr lautete das Motto „Mensch und Innovation“) und jedes Jahr kommen neue Interessenten an den szenaris-Stand. Und dort konnte man nicht nur seinen Wissensdurst stillen: Es gab wieder erfrischendes Mineralwasser für anstrengende Stunden bei trockener Hallenluft.

Wir haben auch dieses Jahr wieder ein Gewinnspiel veranstaltet. Allerdings gab es anders als in den Vorjahren in diesem Jahr an jedem Tag einen Gewinn: ein Asus MeMO Pad 7. Je ein Gerät gewannen Jens M.-C., Philipp B. sowie Manuel S. Da die drei Gewinner bei den Ziehungen nicht anwesend waren, wurden Ihnen die Gewinne umgehend zugeschickt. Herzlichen Glückwunsch an unsere drei Gewinner und viel Spaß mit den MeMO Pads.

szenaris im neuen Messestand-Look

Der Stand von szenaris war in diesem Jahr wieder durchgehend gut besucht. Zahlreichen Interessierten präsentierte szenaris seine aktuellen Entwicklungen im Bereich Trainingssoftware, Simulation und Virtual Reality, wie z. B. personalisierbare E-Learning-Module zu Arbeits-, Gesundheits- und Datenschutz, Game-Based-Learning für die Ausbildung, Simulationen zur Inbetriebnahme und Bedienung verschiedener Gerätschaften und Maschinen sowie verschiedenen Apps im Bereich Mobile Learning.

Unsere beiden Geschäftsführer waren außerdem als Redner aktiv: Im Rahmen des Messeprogramms wusste Klaus Bock-Müller mit seinem Vortrag zum Thema „Wissenstransfer und Kompetenzerwerb – Eine Betrachtung in didaktisch-methodischer Hinsicht“ die Zuhörer zu begeistern. Und Dr. Uwe Katzky hielt in seiner Eigenschaft als Vorstandsvorsitzender des Bitkom-Arbeitskreises „Learning Solutions“ die Laudatio für den d-elina 2015, den E-Learning-Award des Bitkom.

Weitere Informationen:

LEARNTEC Blog

Youtube-Kanal LEARNTEC

Ansprechpartner: Dr. Uwe Katzky

Für Sie recherchiert …

Spielerisch lernen – Gamification, Serious Games und Motivation

Spielemente für Lernerfolg

Computerspiele machen dumm und aggressiv, sind bestenfalls nur Kinderspielzeug und als Kunst oder Medienform sowieso nicht ernst zu nehmen. Diese und ähnliche Vorurteile sind häufig anzutreffen. Ein Blick in die Realität zeigt aber, dass sie gar nicht stärker daneben liegen könnten. So wissen wir aus den unterschiedlichen Forschungsdisziplinen wie z. B. Biologie, Hirnforschung und Psychologie, dass sich das Spielen am Computer in der Regel positiv auf den Spieler auswirkt: Eine Verbesserung von Konzentrationsfähigkeit, Abstraktionsvermögen und Hand-Augen-Koordination sind nur ein paar der Effekte, welche die modernen Wissenschaften nachweisbar aufzeigen können. Ein Blick auf die derzeitige Bandbreite der Spieleveröffentlichungen zeigt zudem: Computerspiele richten sich heutzutage primär an Erwachsene und die Tendenz ist eher noch steigend. Denn auch Erwachsene haben Spaß am Spiel. Egal ob virtuelle Torejagd, Autorennen oder Aufbausimulationen – Computerspiele schaffen es, Millionen von Erwachsenen in ihren Bann zu ziehen. Doch warum spielen Kinder und auch Erwachsene so gerne?

Oberflächlich betrachtet dient spielen dem reinen Vergnügen. Doch daneben erfüllt es einen elementaren Zweck: Im Spiel findet die Entwicklung kognitiver und motorischer Fähigkeiten statt. Darüber hinaus müssen Handlungsabläufe und Regeln verinnerlicht und in Abstimmung mit anderen Individuen angewendet und durchgesetzt werden. Laut dem Erklärungsmodell des homo ludens (der spielende Mensch) entwickelt der Mensch seine Fähigkeiten vor allem über das Spiel, da er in ihm seine individuellen Eigenschaften entdeckt und sich über die dabei gemachten Erfahrungen zu der in ihm angelegten Persönlichkeit entwickelt. Damit wird auch deutlich: Die Motivation beim Spielen ist stets hoch, weil sie intrinsisch ist.

Ein Konzept, welches sich der positiven Auswirkungen von Spielen bedient, ist die Gamification, (deutsch: Spielifizierung). Dahinter verbirgt sich die Anwendung von Spieledesign, -prinzipien und ‑mechaniken auf spielfremde Kontexte. Vermeintlich „langweilige“ Aufgaben werden dadurch ansprechender und diejenigen, die die Aufgabe bewältigen sollen, werden persönlich „gebunden“. Ein Beispiel hierfür ist die Einführung einer Fortschrittsanzeige in einem Aufgabenbereich. Dies kann z. B. über eine Prozent- oder Punkteanzeige geschehen. Die Anwender können dadurch den Fortschritt der eigenen Arbeit nachvollziehen. In Bezug auf das eigene Wirken entsteht dadurch Transparenz, welche wiederum ein zentrales Element von Motivation darstellt. Ein weiteres Beispiel wäre die Einführung eines Ranglistensystems, in der die Anwender auch den Fortschritt anderer Anwender sehen können.

Der Umstand, dass spielerische Elemente die Motivation nachhaltig positiv beeinflussen, machen sich sogenannte Serious Games zunutze. Hierunter versteht man Computerspiele, die nur auf den ersten Blick der Unterhaltung dienen. Auf den zweiten Blick verfolgen sie das Ziel, Information und Bildung spielerisch zu vermitteln. Ein Beispiel hierfür ist das Serious Game „Ribbon Hero 2“ von Microsoft Office Labs. Nach der Installation startet das Spiel zusammen mit den Office-Anwendungen wie Word, PowerPoint und Excel. Der Spieler erhält nun Punkte, wenn er bestimmte Aufgaben in Office durchführt. So muss z. B. in Word als erste Aufgabe die Schriftart in einem Dokument in wenigen Bedienschritten geändert werden, um Punkte zu erhalten. Je häufiger der Spieler also mit den Anwendungen arbeitet und versucht, die Bedienung zu verinnerlichen, desto mehr Punkte erhält er. So kann der Umgang mit Microsoft Office-Anwendungen spielerisch und herausfordernd erlernt werden.

Auch für uns von der szenaris GmbH stellt Spielen in Kombination mit Lernen einen wichtigen Baustein für die erfolgreiche Kompetenzentwicklung dar: Mit unserem Virtuellen Teamtrainer (VTT) erlernen Menschen spielerisch, aber dennoch eingebettet in ein realistisches Szenario, das koordinierte Steuern von Großfahrzeugen. Der VTT bildet dabei das Fahrverhalten derartig realistisch ab, dass ein Transfer des Gelernten in die Praxis möglich wird.

Auch wenn die Entwicklung auf dem Bereich der Gamification in den letzten Jahren stark vorangeschritten ist: Alle bisherigen Entwicklungen stellen nur die Spitze des Eisberges dar. Denn egal, ob einfaches Fachwissen oder hochkomplexe, fachübergreifende Handlungskompetenzen: Lernen mit spielerischen Elementen wirkt auf für die Lernenden motivierend und schafft nicht zuletzt deswegen Nachhaltigkeit beim Lernen.

Weitere Informationen:

Virtueller Teamtrainer szenaris

Serious Game Ribbon Hero 2 (nur in Englisch)

Ansprechpartner: Malte Rathjen

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