szenaris-Brief IV/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit schnellen Schritten nähert sich 2014 seinem Ende. Wir hoffen, es war ein erfolgreiches Jahr für Sie. Zum Abschluss möchten wir Ihnen unseren vierten szenaris-Brief präsentieren. Diesmal berichten wir über ein Lernprogramm für die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, über ein Forschungsprojekt zum Thema Marinalogistik sowie über die Messe Security Essen. Abschließend wollen wir uns der Frage widmen, was ein MOOC ist.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre, schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr,

Ihr szenaris-Team.

Für Sie entwickelt …

Jugendprogramm-CD „Zimmerer und Dachdecker“ der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)

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Alle Arbeitgeber in Deutschland sind verpflichtet, ihre Arbeitsplätze gemäß bestehender arbeits- und gesundheitsrechtlicher Vorgaben auszustatten. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) ist die gesetzliche Unfallversicherung für die Bauwirtschaft und baunahe Dienstleistungen in Deutschland. Sie fördert die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz im Betrieb und am Arbeitsplatz. Dazu hat die BG BAU eine Unterrichts- und Informationssammlung etabliert, die den überbetrieblichen Ausbildungszentren als Unterrichtsgrundlage zur Verfügung gestellt wird. Die gesammelten Informationen liegen nach Themen gegliedert und didaktisch aufbereitet in einem HTML-Viewer vor.

Für den Berufsbereich „Zimmerer und Dachdecker“ haben wir diese Unterrichts- und Informationssammlung auf den neuesten Stand gebracht. Wir haben den Viewer an das aktuelle Corporate Design (CD) der BG BAU angepasst und die Funktionalitäten (z. B. Lesezeichen, Suche) aktualisiert. Die Gestaltung richtet sich jetzt eng an den aktuellen Internetauftritt der BG BAU.

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Die Unterrichtsvorlagen, die vorher direkt im HTML-Rahmen eingebunden waren, wurden fachlich überarbeitet und in jeweils eigenständige Foliensätze überführt. Diese Unterrichtshilfen liegen in unterschiedlichen bearbeitbaren Versionen vor (Foliensatz, pptx; Dozentenleitfaden, docx), um dem Dozenten eine größtmögliche Freiheit bei der Vorbereitung und der Durchführung des Vortrags zu gewähren.

Neu eingefügt wurde die Möglichkeit, bei bestehender Onlineverbindung direkt auf die aktuellen Grundlagendokumente im Netz zuzugreifen.

Ebenfalls komplett überarbeitet wurde die Update-Funktion. Bisher mussten die Jugendprogramm-CDs alle 4-5 Jahre überarbeitet werden, da sich einige rechtliche oder organisatorische Änderungen ergeben haben. Mit dieser Version ist es möglich, ausgewählte Dateien, Links oder auch den Viewer komplett nachträglich zu aktualisieren, ohne das ganze Projekt überarbeiten zu müssen. Dazu gibt es zu einer automatischen Abfrage auch die Möglichkeit das Update manuell zu initiieren.

Weitere Informationen:

Internetauftritt der BG BAU

Ansprechpartner: Dirk Zabler

Für Sie geforscht …

Marinalogistik

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In vielen Häfen werden zweimal im Jahr Yachten und Boote in besonderer Art „vertikal“ bewegt. Im Frühjahr werden sie zu Wasser gelassen und im Herbst aus dem Wasser gehoben und an Land gereinigt, gewartet, repariert und eingelagert. Lagerfläche und Zeit für eine optimale Einlagerung sind knappe Ressourcen. Genau an diesem Punkt setzt das Projekt Marinalogistik an.

Die angestrebte Lösung in diesem Forschungs- und Entwicklungsprojekt soll die optimale Einlagerung von Booten mittels eines zur Längs- und Queraufnahme geeigneten Transportsystems ermöglichen. Zentrale Funktionen des Systems werden eine 3D-Erfassung der Boote und die Berechnung eines optimalen Einlagerungsvorgangs in Lagerhallen sein. Zusammen mit Partnern, die die Laserscan-Module für die 3D-Datenerfassung und das Transportsystem entwickeln, wird szenaris den „virtuellen Einlagerungsprozess inkl. Steuerung des Transportsystems“ übernehmen.

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Diese simulationsbasierte Lösung soll die Planung und die Instruktionen für die optimale Belegung und die Belegungsreihenfolge unterstützen. Highlight wird die Steuerung für einen optimalen Bewegungsablauf des Transportsystems sein, so dass die Einlagerung wesentlich effektiver als herkömmliche Methoden durchgeführt werden kann. Ein dynamisches 3D-Simulationsmodell zur Berechnung der Fahr- und Lenkaktionen wird den optimalen Bewegungspfad berechnen.

Als Mensch-Maschine-Schnittstelle, das sogenannte Man-Machine-Interface, kurz MMI wird ein Tablet-PC genutzt. Das System wird den Transportprozess visualisieren und einen bidirektionalem Abgleich von Ist- und Soll-Position durchführen. Es werden Sensoren für die Kollisionsüberwachung installiert, so dass durch Datenabgleich mit der Umgebung der Transportvorgang abgesichert werden kann.

Ziel ist es, eine optimale Platzausnutzung der Lagerkapazitäten zu erreichen und langfristig Kosten zu reduzieren. Des Weiteren wird die Personalbindung für das Ein- und Auslagern wesentlich reduziert.

Ansprechpartner: Klaus Bock-Müller

Für Sie unterwegs …

Security Essen – 40-jähriges Jubiläum

szenaris auf der Security Essen

Vom 23. bis 26. September 2014 fand die Security Essen statt. Mit 1.045 Aussteller aus rund 40 Nationen stellt sie eine der bedeutendsten Weltmessen für Sicherheit dar. Ob Sicherungstechnik, Brandschutz, Videoüberwachung, IT-Sicherheit oder Terrorprävention – den insgesamt 39.000 Besuchern konnte ein breites Themenspektrum geboten werden.

In rund 100 Vorträgen und technischen Demonstrationen wurden zudem Lösungen für aktuelle Herausforderungen der Branche präsentiert. In Zeiten von Wirtschaftsspionage und Cyberkriminalität lag daher der Themenkomplex IT-Sicherheit besonders im Fokus der Aufmerksamkeit.

Großes Interesse zog auch die Verleihung des Security Innovation Award auf sich, mit dem besonders innovative Sicherheitslösungen prämiert werden. Insgesamt acht Unternehmen durften sich über die begehrte Auszeichnung freuen. Mit dabei sind u. a. die multifunktionale Sicherheitstür Secufire, der elektronische Zutritts- und Zugriffsschutz pyware anywhere sowie das Miniatur-Löschsystem E-Bulb.

Die szenaris GmbH war am Stand des Sicherheits-Magazins „Public Security“ vertreten. Unsere beiden Geschäftsführer Klaus Bock-Müller und Dr. Uwe Katzky präsentierten einem interessierten Zuhörerkreis unsere Lösungen aus dem Bereich der Sicherheitstechnik. Dazu zählten unsere Lernprogramme „Feuerlösch-Kfz Flugfeld“, „Luftfahrzeugbrandbekämpfung“ und die von szenaris entwickelte Lernprogrammreihe „Arbeitsschutz“ ebenso wie Simulationen für „Manipulatorfahrzeuge“ und „Flugsicherheit am Boden“. Das hohe Interesse der Besucher an Ausbildungsmöglichkeiten zeigte uns, dass wir hier am richtigen Platz waren.

Weitere Informationen:

Webauftritt der Security Essen

Ansprechpartner: Dr. Uwe Katzky

Für Sie recherchiert …

Wussten Sie schon …? – …Was ist ein MOOC?

Viele Bildungseinrichtungen setzen MOOCs ein

Die Abkürzung MOOC ist ein Akronym für „Massive Open Online Course“, was mit „massiver offener Online-Kurs“ übersetzt werden kann. Ursprünglich bezeichnet der Begriff damit Online-Kurse an Universitäten, die für eingeschriebene Studenten offen sind und eine große Anzahl an Teilnehmern aufweisen. Dabei kombinieren MOOCs traditionelle Formen der Wissensvermittlung wie Videos, Lernmaterialien und Problemstellungen mit Foren, in denen Lehrende und Lernende miteinander kommunizieren und Gemeinschaften bilden können. Übungen, Tests und Prüfungen können ebenso in ein MOOC integriert werden, wie auch die Arbeit mit sozialen Netzwerken.

Je nach Ausprägung, können MOOCs unterschiedlichen Kategorien zugeordnet werden. cMOOC ist die ursprünglich beabsichtigte seminarähnliche Kursform. Das „c“ bezieht sich hierbei auf „connektivistisch“ beziehungsweise „construktivistisch“. Hier ist es jedem freigestellt, sich zu beteiligen. Dies geschieht meist in Form der Bereitstellung von selbst erstellten Materialien, die diskutiert, kommentiert oder sogar erweitert werden können. Die Teilnehmer vernetzen („konnektivieren“) sich miteinander, beispielsweise über die Nutzung sozialer Netzwerke. xMOOC sind Kursformen, die in ihrer Ausprägung eher der klassischen Form von Vorlesungen ähneln. Das „x“ steht hierbei für „Extension“. In xMOOCs werden Lerninhalte zumeist wöchentlich durch einen Lehrenden bereitgestellt, der dabei zu einem Thema doziert oder eine Vorführung hält. Begleitend dazu werden Aufgaben gestellt, die die Lernenden bearbeiten. Außerdem gibt es noch bMOOCs („b“ steht für „blended“). Die „blended MOOCs“ richten sich zwar primär an einen begrenzten Teilnehmerkreis (zum Beispiel nur eine Universität), sind jedoch prinzipiell offen für alle interessierten Personen. Daher spricht man trotzdem von einem offenen Teilnehmerkreis. Sie sind wie die cMOOCs seminarähnlich aufgebaut. Schließlich gibt es noch die small OOCs, auch smOOCs genannt. Diese unterscheiden sich von den anderen durch ihre geringe Teilnehmerzahl. Auch sie sind seminarähnlich konzipiert.

Als Geburtsstunde der MOOC kann der 2008 durchgeführte Kurs „Connectivism and Connective Knowledge“ der kanadischen E-Learning-Experten Stephen Downes und George Siemens angesehen werden. Die Teilnehmenden legten dabei ihre Lernziele selbst fest und ergänzten die Lerninhalte per Blog, RSS-Feed etc. mit eigenen Inhalten. Seitdem hat eine kontinuierliche Verbreitung von MOOCs stattgefunden. Berühmte Bildungseinrichtungen, wie die Stanford University, das Massachusetts Institute of Technology und die Harvard University greifen heutzutage wie selbstverständlich auf MOOCs zurück. Hervorzuheben sind an dieser Stelle besonders drei MOOCs zum Themenbereich Informatik, die 2011 an der Stanford-Universität angeboten wurden. Sie bestanden aus Video-Sequenzen und anschließenden Multiple-Choice-Fragen. Insgesamt nahmen an diesen Kursen ca. 90.000 Personen teil, die darauf folgenden Kurse erreichten eine spektakuläre Teilnehmerzahl von bis zu 160.000 Personen.

Die Vorteile von MOOC liegen auf der Hand: Lerninhalte können ergänzend zur klassischen Wissensvermittlung zeit-, orts- und raumunabhängig von einer großen Anzahl von Lernenden behandelt und aufbereitet werden. Die sich so bildenden Lernnetzwerke profitieren dabei vom Synergieeffekt und können im Zweifelsfall eine sehr viel größere Wissensexpertise hervorbringen, als eine einzelne Person dazu in der Lage wäre. Neben diesen positiven Effekten werden MOOCs bisweilen aber auch negativ bewertet. So wird vorausgesetzt, dass die Lehrenden über genug technische Kompetenzen verfügen, um Online-Veranstaltungen zu organisieren. In der Realität liegen diese Kompetenzen jedoch oftmals nicht vor bzw. verlangen größere Einarbeitungszeiträume. Des Weiteren werden MOOC oftmals mit dem Hinweis auf die äußerst geringe Absolventenquote kritisiert. Untersuchungen bestätigen, dass oft nicht einmal 10 % der Teilnehmer den Kurs erfolgreich abschließen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Viele Teilnehmer stellen z. B. fest, dass das Lernen mit MOOC oftmals sehr viel zeitintensiver ist, als das Lernen in klassischen Formen der Wissensvermittlung, wie z. B. Unterricht oder Vorlesungen. Nach anfänglicher Euphorie wird die kritische Sichtweise mittlerweile auch von vielen ehemaligen Pionieren, wie u. a. Sebastian Thrun, Vizepräsident von Google und Gründer der bekannten xMOOC-Plattform Udacity, geteilt.

Egal, ob die Bewertung positiv oder negativ ausfällt –eines ist sicher: MOOCs sind ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Entwicklung zukunftsweisender und innovativer Formen von E-Learning.

Weitere Informationen:

What is a MOOC? (Nur in Englisch)

nMOOC Nachhaltigkeit

Ansprechpartner: Malte Rathjen

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