szenaris-Brief II/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch im dritten szenaris Brief 2014 behandeln wir wieder brandaktuelle Themen aus den Bereichen E-Learning, Training und Simulation. In dieser Ausgabe berichten wir über die Möglichkeiten von interaktiven Bedienungsanleitungen, über ein Forschungsprojekt zum Thema Wissenstransfer im betrieblichen Kontext und stellen den Beruf des 2D Art Directors vor. Außerdem waren wir auf dem 1. (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr – 11. Fernausbildungskongress 2014 unterwegs.

Viel Spaß bei der Lektüre,

Ihr szenaris-Team

Für Sie entwickelt …

Sprachen-Apps zum Lernen

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Immer mehr szenaris-Kunden beauftragen die Entwicklung „Apps“, denn die Welt der Tablets und Smartphones ist den Kinderschuhen entwachsen und reif für das Lernen. Auch das Bundessprachenamt, das für die Bundeswehr und den öffentlichen Dienst fremde Sprachen unterrichtet, übersetzt und fremdsprachliche Materialien erstellt, geht seit 2014 diesen Weg. szenaris hat für das Bundessprachenamt zwei Sprachen-Apps entwickelt, die für die Nutzung auf Smartphones optimiert wurden.

Smartphones sind weit verbreitet und gehören mittlerweile zum Alltag. Mit den neuen Apps der szenaris GmbH werden die kleinen Wundergeräte jetzt noch wertvoller für Soldaten im Einsatz.

Die beiden von szenaris entwickelten Apps, der elektronische Kurzsprachführer (KSF) Französisch und das Nachschlagewerk IMO SMCP (International Maritime Organization, Standard Marine Communication Phrases) wurden für Soldaten entwickelt, die sich in Auslandseinsätzen befinden. Der „KSF Französisch“ enthält die wichtigsten Vokabeln und Redewendungen, die man in französisch sprechenden Teilen Afrikas benötigt. Das Nachschlagewerk IMO SMCP enthält alle von der IMO definierten Standard-Redewendungen.

Der „KSF Französisch“ beinhaltet ca. 2.000 Vokabeln und Redewendungen, die in verschiedene Themengebiete unterteilt und mit Audioaufnahmen von professionellen Sprechern hinterlegt sind. Neben der Suche nach Vokabeln und Redewendungen besticht die App vor allem durch eine Vielzahl verschiedener Übungsmöglichkeiten, so dass die Inhalte gelernt und auch immer wieder aufgefrischt werden können.

Die App „IMO SMCP“ mit den Standard Marine Communication Phrases für die internationale Seefahrt veranschaulicht dem Nutzer die Verwendung von standardisierten Redewendungen im internationalen Seefunkverkehr und dient als praktisches Nachschlagewerk. Alle ca. 3.500 Phrasen in der App sind vertont, so dass auch die korrekte Aussprache geübt werden kann. Mit den sehr variantenreichen Übungen ist die App die optimale Vorbereitung für Prüfungen und sehr hilfreich in der Praxis.

Die beiden nativ programmierten Apps wurden für die Betriebssysteme Android von Google und iOS von Apple entwickelt. Nach der Installation funktionieren die Anwendungen komplett offline und sind demnach nicht auf eine Internet-Anbindung angewiesen. Die Apps sind für Soldaten auf Anfrage über das Bundessprachenamt erhältlich.

Weitere Informationen:

Bundessprachenamt

Ansprechpartner: Dr. Uwe Katzky

Für Sie geforscht …

Virtuelle Exposition in der Therapie von Menschen mit Phobien

Realismus „pur“ mit VR-Brille

szenaris hat eine virtuelle Expositionstherapie (VEX) zur Behandlung von Menschen mit Phobien entwickelt. Die Therapie greift dabei auf die Erkenntnis zurück, dass sich im Bereich der kognitiven Verhaltenstherapie speziell die Expositionstherapie als äußerst erfolgreiche Methode zur Behandlung von spezifischen Phobien, insbesondere Höhen- und Flugangst bewährt hat. Sie gilt mit 77–95% Erfolgsquote als die effektivste Therapiemethode. Die Expositionstherapie lässt sich auch zur Behandlung von traumatischen Erlebnissen anwenden, zum Beispiel bei PTBS-Patienten.

VEX wird als eine computersimulierte Welt definiert, in der ein Patient die Möglichkeit hat, sich umzusehen, sich zu bewegen und auf die virtuelle Umgebung zu reagieren. Dabei wird der Patient in eine virtuelle Realität versetzt, in dem visuelle und akustische Sinneskanäle angesprochen werden. Die Ausstattung des VEX-Systems ermöglicht einen hohen Grad der Immersion, was eine der Voraussetzungen für das Gefühl von Präsenz in VEX ist.

Bedienoberfläche für den Therapeuten mit Ereignissteuerung

Durch den Einsatz der Oculus Rift, einer stereoskopischen Brille (Head Mounted Display, kurz HMD) mit integriertem Headtracker werden Blickrichtung und Bewegung des Betrachters innerhalb der 3D-Welt in Echtzeit dargestellt. Zur Navigation und Interaktion wird eine Steuerungskonsole (Game-Controller) verwendet (hier wird zurzeit an einer besseren Möglichkeit der Navigation gearbeitet). Es stehen je eine Steuerungskonsole für den Patienten und eine für den Therapeuten zur Verfügung, so dass der Therapeut bei Bedarf unterstützend in die Steuerung eingreifen kann.

Je nach Phobie wird die virtuelle Szene ausgewählt, in der sich der Patient während der Behandlung auf Anweisung des Therapeuten bewegt und interagiert. Folgende Problembereiche können zurzeit therapiert werden:

  • Höhenangst
  • Flugangst
  • Arachnophobie (Spinnenphobie)
  • Soziale Phobie
  • Behandlungen von traumatischen Erlebnissen
  • Klaustrophobie
  • Agoraphobie
  • Behandlung bei Alkohol- und Drogensucht

Das VEX-System besteht aus einem Notebook mit zwei Game-Controllern und einem HMD (3D-Brille) sowie der Simulationssoftware mit einer Szenarien-Basisinstallation.

Szenerie aus dem Programm

Dieses Basissystem kann nach den Kundenanforderungen individuell angepasst und erweitert werden. Innerhalb weniger Tage können maßgeschneiderte Szenarien geliefert werden, die genau nach den Kundenvorgaben und -vorstellungen gestaltet werden.

Darüber hinaus wird das System kontinuierlich um optionale Standard-Szenarien erweitert.

Mit der virtuellen Exposition ist es möglich, 3D-Simulationen für die kognitive Verhaltenstherapie zu nutzen. Die Szenarien wurden so konzipiert, dass Expositionen in virtueller Realität kontrollierbar werden.

Die Bedienung des Systems ist ohne spezielle Computer-Kenntnisse für jeden Therapeuten möglich.

Weitere Informationen:

Virtuelle Exposition

Ansprechpartner: Dr. Uwe Katzky

Für Sie unterwegs …

Bericht zur ITEC 2014 in Köln

szenaris-Messestand auf der ITEC 2014

Durch sich ständig verändernde Einsatzszenarien und die Notwendigkeit, Kosten für Material und Personal einzusparen, ist das Thema „Simulation“ nicht aus der Ausbildung von militärischen Einsatzkräften wegzudenken.

Mit mehr als 120 internationalen Ausstellern fand die ITEC 2014 vom 20. bis 22. Mai auf dem Messegelände in Köln statt. Die ITEC – „International Training and Education Conference“ – ist die internationale Ausstellung und Konferenz für den militärischen Trainings- und Simulationssektor und die Messe für die neuesten Produkte, Systeme, Technologien und Dienstleistungen im militärischen und industriellen Bildungsbereich.

Logo der ITEC 2014

Wie auch in den letzten Jahren wurde die ITEC von hochrangigen Vertretern und Repräsentanten verschiedener internationaler militärischer Organisationen gut besucht, wodurch sie ihren Titel als Europas größtes und etabliertestes Trainings- und Simulationsereignis für die Verteidigungsindustrie beibehält. Das Konferenzprogramm war optimal auf die Experten zugeschnitten und bot ein breites Spektrum von aktuellen Themen.

Neue Möglichkeiten, die Simulations- und Trainingssysteme flexibel und realistisch zu gestalten und dabei auf Entwicklungen aus der Games-Branche zurückzugreifen, waren die deutlich erkennbaren Trends auf der diesjährigen Veranstaltung.

szenaris hat auch in diesem Jahr sein Leistungsspektrum an Trainings- und Simulationslösungen vorgestellt und präsentierte u. a. die Simulationsplattform für die ferngesteuerten Roboter PackBot EOD, tEODor und telemax, die zur Kampfmittelbeseitigung eingesetzt werden.

Weitere Informationen:

ITEC 2014

Virtual-Reality-Simulation Roboterfahrzeuge tEODor, telemax und PackBot EOD

Ansprechpartner: Klaus Bock-Müller und Dr. Uwe Katzky

Für Sie recherchiert …

„Responsive Design“ und Lernen

Darstellung von Inhalten auf unterschiedlichen Endgeräten

Schon seit geraumer Zeit ist der Begriff „Responsive Design in der Entwickler-Szene in aller Munde. Was genau verbirgt sich dahinter? Das englische Wort responsive kann man mit „reaktionsfähig“ übersetzen. Beim „Responsive Design“ handelt es sich um eine gestalterische und technische Methode zur Erstellung von Websites, damit diese auf die Eigenschaften des jeweils genutzten Endgeräts, also z. B. Smartphone, Tablets oder Desktop-PC, reagieren und sich daran anpassen können.

Dies betrifft vor allem die Anordnung und Darstellung der einzelnen Elemente, wie z. B. Texte, Navigation oder Grafiken. Die Darstellung der Website ist also nicht statisch, sondern flexibel. Der Nutzen dahinter: Durch die Reaktion und die Anpassung der Website wird für das verwendete Endgerät eine bestmögliche Darstellung und Funktionalität erzeugt, unabhängig davon, ob es sich hierbei um ein Smartphone mit kleinem Bildschirm, ein Tablet mit mittelgroßem Bildschirm oder einen Desktop-PC mit großem Bildschirm handelt und unabhängig davon, ob man seine Eingaben mit dem Finger oder mit Tastatur und Maus vornimmt.

Doch warum ist es überhaupt erforderlich, Seiten im „Responsive Design“ zu erstellen? Dies lässt sich mit einem Blick auf die Nutzungsstatistiken von Websites begründen: Fast jeder 4. Zugriff erfolgt mittlerweile über ein mobiles Endgerät. Dieser Trend wird sich in Zukunft noch verstärken. Entwickler berücksichtigen diesen Umstand mittlerweile, was sich auch in dem heutzutage häufig anzutreffenden Credo „Mobile First“ niederschlägt. Das bedeutet nichts anderes, als dass die meisten Websites heute primär für die Nutzung auf mobilen Endgeräten entwickelt und optimiert werden und anschließend erst für die Nutzung auf Desktop-Computern.

Auch bei der Erstellung von Lernseiten spielt „Responsive Design“ mittlerweile eine zunehmend wichtigere Rolle. Die Vorteile liegen auf der Hand: Egal welches Endgerät der Nutzer zum Lernen verwendet, die Darstellung passt sich automatisch den Bedingungen des Endgerätes an und ermöglicht so eine optimale Darstellung aller Lerninhalte und Funktionalitäten. Ebenso werden die Aufwände für die Programmierung ökonomisch effizient gehalten: Die Entwickler müssen nicht für jedes Endgerät eine separate Version erstellen. Es reicht aus, eine Version im „Responsive Design“ zu erstellen, die dann auf allen Endgeräten optimal funktioniert.

Wir von der szenaris GmbH erstellen mittlerweile eine Vielzahl von Lösungen im „Responsive Design“. Damit gewährleisten wir für unsere Kunden – unabhängig von Plattform und Endgerät – eine optimale Darstellung aller Lerninhalte und Funktionalitäten und ermöglichen so den maximalen Lernerfolg.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Haben auch Sie Ideen oder Projekte, die Sie gerne im „Responsive Design“ umsetzen lassen möchten? Benötigen Sie weiterführende Informationen oder Umsetzungsbeispiele? Dann wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartner, die Ihnen sehr gerne zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen:

Responsive Webdesign

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