szenaris-Brief I/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir hoffen, Sie sind gut im neuen Jahr angekommen, und wünschen Ihnen allen ein erfolgreiches und gesundes 2014. Auch in diesem Jahr wollen wir Ihnen im szenaris-Brief wieder Wissenswertes aus der Welt von E-Learning, Training und Simulation präsentieren.

Wir berichten u. a. über ein Lernprogramm zum Thema Pflanzenschutz, über Hardware-Trends im Mobile Learning sowie über die VR-Brille Oculus Rift. Außerdem berichten wir Ihnen von der LEARNTEC 2014.

In unserem szenaris-Brief gibt es eine Neuerung: Um noch aktueller und flexibler auf Themen reagieren zu können, entfällt ab dieser Ausgabe die Themenvorschau.

Viele Grüße von Ihrem szenaris-Team!

Für Sie entwickelt …

LEMKEN Pflanzenschutz

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Das Thema Pflanzenschutz wird in der Öffentlichkeit oftmals sehr kontrovers diskutiert. Egal, ob man dafür oder dagegen ist, es ist sehr wichtig, eine Feldspritze dem Bedarf entsprechend richtig zu befüllen, einzustellen und während des Ausbringens mit der richtigen Geschwindigkeit zu betreiben, um die Belastung für die Umwelt möglichst gering zu halten. Zur internen Schulung der eigenen Vertriebsmitarbeiter und -partner wurde für den Landmaschinenhersteller LEMKEN aus Alpen ein Lernmodul zum Thema „Pflanzenschutz“ in vier Sprachen realisiert (Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch).

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Im Lernprogramm werden systematisch die wichtigsten Grundlagen zum Pflanzenschutz und zur Verwendung der LEMKEN-Feldspritzen behandelt. Die Themengebiete reichen von den „Pflanzenbaulichen Grundlagen“ über die „Bestandsaufnahme auf der Zielfläche“ bis zum „Ausbringen“ und der „Reinigung“ einer LEMKEN-Feldspritze. Das Lernmodul behandelt also die theoretischen Grundlagen zur Bedarfsermittlung von Pflanzenschutzmitteln und kombiniert diese mit praktischen Hinweisen zur Nutzung der LEMKEN-Feldspritzen, um die Pflanzenschutzmittel optimal und umweltschonend einzusetzen.

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Das Highlight des Lernmoduls ist die abschließende interaktive Animation, in der eine virtuelle Feldspritze eingestellt und bedient werden kann. Dabei werden die Auswirkungen der durchgeführten Einstellungen sofort angezeigt und bei Bedarf kommentiert. Dies beinhaltet auch das Spritzergebnis auf der Zielfläche. Gerade beim Ausbringen des Pflanzenschutzmittels können durch Unachtsamkeit oder Fehlbedienung Situationen entstehen, in denen das Pflanzenschutzmittel nicht dort ankommt, wo es hin soll und somit zu unnötigen Umweltbelastungen führt. Durch die Anzeige des Spritzergebnisses auf der Zielfläche können z. B. in der Animation die Zusammenhänge zwischen Spritzergebnis und Fahrgeschwindigkeit nachvollzogen werden, um auf dem Feld eine Geschwindigkeitsänderung richtig einschätzen zu können.

Das Trainingssystem stellt somit eine praxisnahe Vorbereitung für die Arbeit mit einer modernen, technisch anspruchsvollen Feldspritze dar. Neben der eigentlichen Nutzung der Vertriebskräfte wird dieses Lernmodul auch den Kunden als zusätzliche Bedienhilfe zugänglich gemacht.

Das Modul kann nicht nur am PC, sondern auch auf mobilen Endgeräten bearbeitet werden (iOS, Android, Windows).

Weitere Informationen:

Frei verfügbares Lernmodul zum Download (Windows-Version)

Ansprechpartner: Dirk Zabler

Für Sie geforscht …

Ergebnisse der szenaris-Befragung „Kompetenzerwerb mit Simulationen“

Frage: „In Zukunft wird der Erwerb von Kompetenz im Sinne von problemlösungs- orientiertem Lernen erheblich mehr Bedeutung erhalten. Stellen Sie diesen Trend in Ihrem Unternehmen fest?“

Die szenaris GmbH führte in der Zeit vom 07.10. bis 06.11.2013 bei 488 deutschen Firmen telefonisch eine Befragung durch. Die Befragung diente dem Ziel, drei Thesen zu überprüfen. Die Thesen bezogen sich auf den Einsatz von Serious Games und Simulationen zum Zweck des Kompetenzerwerbs.

Die Firmen wurden zufällig aus einer Gruppe von Unternehmen ausgewählt, von denen bekannt ist, dass sie ihre Mitarbeiter und evtl. Kunden intern, extern und/oder unternehmensspezifisch aus- und weiterbilden.

Neben Daten wie z. B. Anzahl der Mitarbeiter, die zu statistischen Zwecken erhoben wurden, waren Fragen von Bedeutung, die auf die bereits eingesetzten Medien (z. B. digitale Unterrichtsfolien, CBT, WBT etc.) und Möglichkeiten (z. B. Serious Games, Simulationen) in der Ausbildung abzielten.

Frage: „Werden in Ihrem Unternehmen Serious Games und / oder Simulationen eingesetzt?“

Im Rahmen der Befragung wurden die folgenden drei Thesen überprüft:

  1. Es existiert ein nachweisbarer Trend vom reinen Wissenserwerb („knowledge acquisition“) hin zum Kompetenzerwerb („competency acquisition“) in der Aus- und Weiterbildung bei deutschen Unternehmen.
  2. Der Wissenserwerb ist durch vorhandene Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und -mittel in den Unternehmen weitgehend sichergestellt und der Kompetenzerwerb bedarf anderer, neuer Ausbildungsformen.
  3. Serious Games und / oder Simulationen sind aus Sicht der befragten Unternehmen geeignete Mittel, um den Kompetenzerwerb nachhaltig zu unterstützen.

Die Befragung führte zu dem Ergebnis, dass die drei Thesen mit den Antworten der Unternehmen übereinstimmen. Damit konnten alle drei Thesen verifiziert werden.

Die gesamte Auswertung können Sie auf Anfrage bei uns erhalten.

Ansprechpartner: Dr. Uwe Katzky

Für Sie unterwegs …

szenaris auf der LEARNTEC 2014

szenaris-Messestand

Die szenaris GmbH war auch in diesem Jahr auf der im deutschsprachigen Raum bedeutendsten E-Learning-Messe, der LEARNTEC in Karlsruhe, mit einem Stand vertreten. Neben Neuentwicklungen von Lernprogrammen wurden dem Fachpublikum am szenaris-Stand vor allem neue Simulationsentwicklungen vorgestellt. Der Trend, Serious Games und Simulationen zum Kompetenzerwerb zukünftig verstärkt einzusetzen, war nicht nur auf dem szenaris-Stand deutlich zu spüren.

Damit wurde das Ergebnis der szenaris-Befragung vom 4. Quartal 2013 noch einmal eindrucksvoll bestätigt (siehe Artikel „Ergebnisse der szenaris-Befragung Kompetenzerwerb mit Simulationen“). Immer mehr Unternehmen setzen in der Ausbildung auf Serious Games und Simulationen, um ihre Mitarbeiter bestmöglich und praxisnah zu schulen – und Anbieter für diese Art der Ausbildung gehen den Weg mit.

Unser Team auf der Learntec 2014

Im Fokus standen bei vielen Interessenten vor allem Kombinationen aus E-Learning-Anwendungen und Simulationen. Dabei rückten drei Anwendungen, die szenaris in der jüngsten Vergangenheit erstellt hatte, in den Vordergrund: das Programm zur Inbetriebnahme eines Wassertankcontainers und die beiden für den Landmaschinenhersteller LEMKEN entwickelten Programme „OptiQuick“ und „Pflanzenschutz“. Alle drei Anwendungen nutzen E-Learning- und Simulations-Anteile.

Zudem stellte szenaris erstmalig ein speziell für die Nutzung mit einem Head-Mounted-Display entwickeltes Programm vor. Die Oculus Rift (siehe Artikel in diesem szenaris-Brief) begeisterte die Standbesucher. Einige davon tauchten so tief in die virtuelle Welt ein, dass sie die reale Umgebung kaum noch wahrnahmen. Wir sind gespannt auf die neue Oculus Rift, die mit Full-HD eine noch bessere Auflösung verspricht.

Eindrücke vom szenaris-Stand

Auch in diesem Jahr konnten wir die Besucher mit unserem Gewinnspiel begeistern. Es gab für jeden Interessierten eine kostenlose Flasche mit erfrischendem Mineralwasser (das man auf Messen immer gut gegen den Durst gebrauchen kann) und zudem für drei glückliche Gewinner wertvolle Preise. Unsere Glücksfee war Jennifer Jordan aus Paderborn. Sie hatte an dem Gewinnspiel nicht teilgenommen und zog die drei Gewinner. Über den ersten Preis, ein Google Nexus 7, konnte sich Robert B. aus München freuen. Den zweiten Preis, ein Asus MeMO Pad HD 7, erhielt Thomas N. aus Wiesbaden und den dritten Preis, ein Kindle Paperwhite, gewann Christian H. aus Heppenheim. Da alle drei Gewinner nicht bei der Ziehung anwesend waren, wurden Ihnen die Gewinne umgehend zugeschickt. Herzlichen Glückwunsch an die drei Gewinner.

Weitere Informationen:

LEARNTEC Blog

ZDF-Bericht zur LEARNTEC 2014

Youtube-Channel LEARNTEC

Ansprechpartner: Dr. Uwe Katzky

Für Sie recherchiert …

Hardwaretrends im Mobile Learning

Die aktuelle technische Ausstattung mobiler Endgeräte eröffnet zahlreiche Möglichkeiten

Mobile Learning erfährt in der letzten Zeit immer mehr Aufmerksamkeit. Auch die szenaris GmbH verzeichnet seit geraumer Zeit einen Anstieg an Projektanfragen zu diesem Thema. Das Mobile Learning, auch M-Learning genannt, soll den klassischen Einsatz von E-Learning am PC im Hörsaal oder zum Selbststudium nicht ersetzen. Vielmehr kann das M-Learning mit seiner sehr flexiblen Einsatzweise sehr individuell auf die Wünsche der Lerner oder die Anforderungen eingehen. Besonders durch die rasant voranschreitende Entwicklung im Bereich Hardware ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für das M-Learning.

Durch die Verwendung größerer, interner Speicher sowie Speichermedien können komplexe und inhaltlich aufwändige M-Learning-Programme realisiert werden, welche vor einigen Jahren noch als undenkbar galten. Gleichzeitig sind neuere Prozessoren leistungsstark genug, um in M-Learning-Programmen eine große Bandbreite an Medien und Interaktionen nutzen zu können. Beispiele hierfür sind der Einsatz von Filmen und Animationen oder die Verwendung realistischer Physik- oder Grafik-Engines. Die Verwendung von Multi-Touch-Screens ermöglicht eine intuitive, fast selbsterklärende Bedienung und eröffnet neue kreative Wege, Berührungen und Gesten zu verwenden. Durch GPS-Module und Lagesensoren können M-Learning-Programme Umgebungsdaten auswerten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die mittlerweile standardmäßige verbaute Kamera. Diese ermöglicht es, Informationen der Umgebung aufzunehmen und auszuwerten. Ein Beispiel hierfür ist die Verwendung von QR-Codes. Gleichzeitig können Lernhandlungen und deren Ergebnisse aufgezeichnet und beispielweise einem Tutor Online übermittelt werden, um Feedback oder Korrektur zu erhalten.

Durch die Verwendung von Spracheingabe und Sprachausgabe ist es zudem nun möglich, M-Learning-Programme barrierefrei zu gestalten. Die Internetfähigkeit mobiler Endgeräte eröffnet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, den Nutzen eines M-Learning-Programms zu potenzieren. So können vertiefende Informationen sowie Support und Feedback abgerufen werden. Die Programme können außerdem über die Internetanbindung upgedatet und so um neue Funktionen oder Inhalte erweitert werden.

Die Betrachtung macht deutlich: Für die Hersteller von M-Learning-Programmen ist es wichtig, die neuen Möglichkeiten, die die aktuellen Hardware-Entwicklungen eröffnen, zu nutzen und neue Wege zu gehen. Lernenden kann so ein noch besseres Lernerlebnis geboten werden. Die szenaris GmbH als Entwickler von M-Learning-Programmen ist daher stets für Sie über die aktuellsten Entwicklungen im Hardware-Bereich auf dem Laufenden.

Weitere Informationen:

Mobile Learning Blog (englisch)

Für Sie notiert …

Wussten Sie schon …?

Oculus Rift

Oculus Rift Erweiterung für Virtual-Reality-Simulation

In der Videospiel- und Simulationsbranche hat sie bereits für viel Furore gesorgt: die Oculus Rift. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Head-Mounted-Display mit besonders großem Sichtfeld und schnellen Bewegungssensoren.

Entwickelt wurde die Oculus Rift 2012 an der University of Southern California. Ausgangspunkt war die Tatsache, dass sich herkömmliche Head-Mounted-Displays und VR-Brillen aufgrund ihrer technischen Einschränkungen als unpraktikabel für den Einsatz in Videospielen und Simulationen erwiesen. Die Entwicklung der Oculus Rift wurde per Crowdfunding (Schwarmfinanzierung) realisiert. Die Geschäftsidee wurde also durch eine Vielzahl von Kleininvestoren finanziert. Hierbei erfuhr das Projekt besondere Aufmerksamkeit, nachdem berühmte Programmierexperten wie John Carmack, Tim Sweeney oder Michael Abrash ihre Unterstützung zugesichert hatten. Im März 2013 wurde schließlich die erste Version der Oculus Rift ausgeliefert.

Oculus Rift in Aktion

Das aktuelle Modell der Oculus Rift ist mit einem Display mit einer Auflösung von 1280×800 Pixeln ausgestattet. Die Endkunden-Version wird über eine Full-HD-Auflösung von 1920×1080 Pixeln verfügen. Darüber hinaus ist eine 4K-Variante geplant (4096×2304 Pixel). Durch das Display ist ein Sichtfeld von 110° diagonal und 90° horizontal möglich. Übliche Head-Mounted-Displays verfügen nur über ein Sichtfeld von 40° diagonal. Gleichzeitig füllt das Display das gesamte Sichtfeld aus, wodurch der Grad der Immersion enorm gesteigert wird. Ein 3-Achsen-Gyrometer und Beschleunigungssensoren gewährleisten schnelle Reaktionen auf Kopfbewegungen. Die Abtastfrequenz von 1000 Hz verringert die Verzögerungszeit zwischen Bewegung und Bildschirmdarstellung auf etwa 20 ms. Durch das geringe Gewicht von 380 Gramm ist sie außerdem über einen längeren Zeitraum tragbar. Von der Fachwelt wurde die Oculus Rift überwiegend begeistert aufgenommen. Nicht zuletzt auch aufgrund des für Privatkunden und Hobbyisten erschwinglichen Preises von ca. 300 USD.

Mit der Oculus Rift in neue Welten eintauchen

Weitverbreitete Engines wie die Source Engine, Unity Pro, Unreal Engine oder CryEngine unterstützen die Entwicklungen auf der Oculus Rift. Virtuelle Welten, die mithilfe dieser Engines umgesetzt werden, können also optimal angepasst werden. Dadurch ergibt sich in Bezug auf die Erstellung von Simulationen ein nahezu unbegrenztes Potenzial: Virtuelle Rundgänge, die Bedienung hochkomplexer Maschinen oder das Interagieren in spezifischen Lernszenarien sind nur ein Bruchteil dessen, was zukünftig vorstellbar ist.

Wir von der szenaris GmbH verwenden mittlerweile begeistert die Oculus Rift und sind gespannt darauf, welche Möglichkeiten sich in Bezug auf Lernprogramme und Simulationen in der Zukunft ergeben. Zudem haben wir bereits einige unserer erfolgreichen Simulationen für die Verwendung mit der Oculus Rift optimiert. Haben Sie eine spannende Idee für eine Simulation, ein Lernprogramm, ein Serious Game oder Ähnliches, bei der Sie VR-Technik einsetzen möchten? Dann wenden Sie sich an uns.

Weitere Informationen:

Deutscher Oculus Rift Blog

Ansprechpartner: Malte Rathjen

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